Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Magnitude ist eine Maßzahl für die Stärke Erdbebens .
Seit Erdbeben mit Seismographen aufgezeichnet werden können im Gegensatz zur Beschreibung objektive Angaben über die Stärke eines gemacht werden. Charles Francis Richter führte 1935 den Begriff der Magnitude M) als Maß der von einem Beben seismischen Wellenenergie ein. Wie alle später aufgestellten (Raumwellenmagnitude Oberflächenwellenmagnitude) handelt es sich um eine logarithmischen Energieskala. Die Zunahme um eine Magnitudeneinheit dabei eine Vergrößerung der Energie um das
Für das bisher größte aufgezeichnete Beben 1964 in Alaska stattfand wird eine Magnitude von M 8.8 angegeben. Dies entspricht einer freigesetzten Wellenenergie über 1024 erg. Die Energie der größten gezündeten Wasserstoffbombe mit 3.2 Mt (entspricht 1021 erg) um mehr als das 1000-fache schwächer.
Die von Richter aufgestellte Magnitudenbestimmung wird heute noch unter der Bezeichnung lokale Magnitude ML) verwendet. Seit geraumer Zeit wird in Fällen auch die Momentenmagnitude (Abkürzung Mw) angegeben Bestimmungsgrößen auf den physikalischen Parametern im Erdbebenherd