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Main-Tauber-Kreis


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Basisdaten
Bundesland : Baden-Württemberg
Regierungsbezirk : Stuttgart
Verwaltungssitz: Tauberbischofsheim
Fläche: 1.304 43 km²
Einwohner: 137.690 (30.09.2003)
Bevölkerungsdichte : 106 Einw./km²
KFZ-Kennzeichen : TBB
Website: www.main-tauber-kreis.de
Karte

Der Main-Tauber-Kreis (nicht zu verwechseln mit dem ähnlich Main- Taunus -Kreis) ist der nördlichste Landkreis in Baden-Württemberg. Er gehört zur Region Heilbronn-Franken im Regierungsbezirk Stuttgart . Der Main-Tauber-Kreis grenzt im Norden an bayerischen Landkreise Miltenberg und Main-Spessart im Nordwesten an den Landkreis Würzburg im Osten an die Landkreise Neustadt/Aisch-Bad Windsheim und Ansbach im Süden an den Landkreis Schwäbisch Hall und an den Hohenlohekreis und im Westen an den Neckar-Odenwald-Kreis .

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Main-Tauber-Kreis hat Anteil am "Bauland" im Norden an den Ausläufern des Spessart . Den Landkreis durchzieht von Südosten kommend Tauber ein linker Nebenfluss des Mains die in Wertheim mündet. Beide Flüsse dem Kreis den Namen.

Wirtschaft

Verkehr

Durch das südliche Kreisgebiet führt die A81 Stuttgart - Würzburg im äußerten Nordosten streift die Autobahn A3 Würzburg- Frankfurt kurz das Kreisgebiet bei Wertheim . Ferner erschließen mehrere Bundes- Landes- und den Landkreis. Eine wichtige Bundesstraße ist die Schwäbisch Hall -Würzburg. Obwohl der Kreis zum Regierungsbezirk Stuttgart ist vor allem das nördliche Kreisgebiet eher den Raum Würzburg orientiert. Die Großstadt Würzburg nur wenige Kilometer entfernt.

Geschichte

Der Main-Tauber-Kreis wurde durch die Kreisreform zum 1. Januar 1973 zunächst unter dem Namen "Tauberkreis" gebildet. 1974 wurde er dann in "Main-Tauber-Kreis" umbenannt. wurden die Altkreise Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim Teile des ebenfalls aufgelösten Landkreises Buchen (Odenwald) neuen Main-Tauber-Kreis vereinigt. Kreisstadt wurde Tauberbischofsheim wenngleich Stadt nur die viergrößte im Kreis ist. liegt jedoch relativ zentral. Die beiden Altkreise Mergentheim und Tauberbischofsheim gehen zurück auf die gleichnamigen Oberämter bzw. Ämter. Das ehemalige württembergische Mergentheim wurde 1810 nach Übergang des Gebiets an das Königreich Württemberg eingerichtet und 1938 in den Landkreis Mergentheim überführt. In bestand ab 1813 ein badisches Amt das im Laufe Geschichte mehrmals verändert wurde und schließlich 1938 Einbeziehung des aufgelösten Amtes Wertheim in den Tauberbischofsheim überführt wurde. Die Orte des bis 1972 zum Landkreis Buchen gehörigen Teils des gehörten bis 1936 zum Amt Adelsheim. Die Kreisreform von 1973 schuf somit einen Landkreis sich aus ehemals badischen und württembergischen Gemeinden Nach Abschluss der Gemeindereform umfasst er noch Gemeinden darunter 11 Städte und hiervon wiederum " Große Kreisstädte " (Bad Mergentheim und Wertheim). Größte Stadt Wertheim kleinste Gemeinde ist Wittighausen.

Politik

Der Landkreis wird vom Kreistag und vom Landrat verwaltet. Der Kreistag wird von den im Landkreis auf 5 Jahre gewählt. Dieses wählt den Landrat für eine Amtszeit von Jahren. Dieser ist gesetzlicher Vertreter und Repräsentant Landkreises sowie Vorsitzender des Kreistags und seiner Er leitet das Landratsamt und ist Beamter des Kreises. Zu Aufgabengebiet zählen die Vorbereitung der Kreistagssitzungen sowie Ausschüsse. Er beruft Sitzungen ein leitet diese vollzieht die dort gefassten Beschlüsse. In den hat er kein Stimmrecht. Sein Stellvertreter ist Erste Landesbeamte.

Die Landräte des Landkreises Mergentheim 1945-1972:

Die Landräte des Landkreises Tauberbischofsheim 1945-1972:

Die Landräte des Main-Tauber-Kreises seit 1973:

Wappen

Beschreibung :
In Rot drei mittlere aufsteigende silberne darüber ein sechsspeichiges silbernes Rad darunter ein Kreuz mit Tatzenenden (Wappen-Verleihung 19. März 1974 )
Bedeutung :
Die Wappenbilder sind das "Mainzer Rad" ehemaligen Fürstbistums Mainz die fränkischen Rauten und Deutschordenskreuz. Diese Herrschaften teilten sich das heutige bis Anfang des 19. Jahrhunderts bevor es Baden und Württemberg fiel.

Städte und Gemeinden

Städte (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Bad Mergentheim (22.127 Einwohner)
  2. Boxberg (7.274)
  3. Creglingen (4.967)
  4. Freudenberg (4.102)
  5. Grünsfeld (3.870)
  6. Külsheim (5.855)
  7. Lauda-Königshofen (15.414)
  8. Niederstetten (5.583)
  9. Tauberbischofsheim (13.280)
  10. Weikersheim (7.511)
  11. Wertheim am Main (24.712)
Verwaltungsgemeinschaften bzw. Gemeindeverwaltungsverbände
  1. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Bad Mergentheim mit den Gemeinden Assamstadt und Igersheim
  2. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Boxberg mit der Gemeinde Ahorn
  3. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Grünsfeld mit der Gemeinde Wittighausen
  4. Vereinbarte Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Tauberbischofsheim mit den Gemeinden Großrinderfeld Königheim und
Gemeinden (Einwohnerzahl am 30.6.2002)
  1. Ahorn (2.315 Einwohner)
  2. Assamstadt (2.137)
  3. Großrinderfeld (4.137)
  4. Igersheim (5.692)
  5. Königheim (3.326)
  6. Werbach (3.626)
  7. Wittighausen (1.728)

Sonstiges

Links


Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg :
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