Rechtsrheinisch ( Hessen ): Landeshauptstadt Wiesbaden (kreisfreie Stadt einschließlich der ehemals Mainzer Mainz-Kastel Mainz-Kostheim und Mainz-Amöneburg ) und Ginsheim-Gustavsburg ( Kreis Groß-Gerau ) Linksrheinisch die zum Landkreis Mainz-Bingen gehörigen Gemeinden: Bodenheim und Harxheim (zur Verbandsgemeinde Bodenheim) Mommenheim Verbandsgemeinde Oppenheim) Zornheim Nieder-Olm Ober-Olm Klein-Winternheim und (alle zur Verbandsgemeinde Nieder-Olm) Wackernheim und Heidesheim Rhein (zur Verbandsgemeinde Heidesheim am Rhein) und (verbandsfreie Gemeinde)
Mainz liegt am linken Ufer des der die östliche Stadtgrenze bildet. Im Süden Westen wird die Stadt vom Rande der Hochfläche begrenzt und im Norden dehnt sich vom Rhein zurückgewichenes Ufervorland aus.
Beschreibung : Zwei durch ein silbernes Kreuz verbundene gestellte sechsspeichige silberne Räder auf rotem Untergrund. Stadtfarben sind Rot-Weiß. Bedeutung : Das "Mainzer Rad" als Wappensymbol taucht im 14. Jahrhundert auf nachdem zuvor der Hl. Martin Schutzpatron der Stadt auf den Siegeln abgebildet Die Herkunft des Rades ist mit dem des Kurfürstentums Mainz zu erklären das ebenfalls Rad im Wappen führte und das über Stadt herrschte. Zur Abgrenzung zum Staatswappen wurde 16. Jahrhundert das Rad schräg gestellt. Zwischen und 1915 trug das Wappen noch ein Schildhaupt.
Mainz gehört zu den ältesten Städten Deutschlands . Der Ursprung der Stadt geht zurück die Gründung eines Stützpunktes durch die Römer bei einer Kelten -Siedlung. Der römische Name für Mainz Moguntiacum leitet sich von der keltischen Gottheit her. Im Laufe der Geschichte veränderte sich Name der Stadt mehrmals: 9. Jahrhundert Maginza 12. Jahrhundert Megunze dann Megenze und ab 1320 bzw. Mentz oder Mainz. Der heute amtliche war ab dem 16. Jh. vorherrschend und seit dem 18. Jahrhundert allein im Gebrauch.
Die Universität wurde im Jahr 1476 gegründet und des 18. Jahrhundert geschlossen. Die jetzige Mainzer Universität ist eine Neugründung aus der Nachkriegszeit.
Im Zuge der Grenzziehung zwischen der und französischen Besatzungsmacht nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1945 der Rhein als Landesgrenze zwischen Rheinland-Pfalz Hessen festgelegt. Hierbei wurden die Mainzer Stadtteile Kastel Amöneburg und Kostheim der späteren hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zugeordnet. Die ebenfalls rechtsrheinischen Stadtteile Gustavsburg und Bischofsheim wurden wieder selbständige Gemeinden. Mainz Hauptstadt des neu geschaffenen Bundeslandes Rheinland-Pfalz .
Mainz wurde um 750 Sitz eines Bistums bzw. Erzbistums. Erster Erzbischof von Mainz wurde Lullus bereits im Jahre 754 . Das Bistum wurde später eines der geistlichen und zugleich weltlichen Territorien des Heiligen. Reichs deutscher Nation. Der Erzbischof war gleichzeitig der Kurfürsten die den deutschen König wählten. Reformation konnte im katholischen Kurfürstentum daher kaum fassen. 1797 zerbrach das Erzbistum durch die Wirren der Französischen Revolution dass es 1803 aufgelöst wurde. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 kam das Territorium überwiegend zu ab 1816 dann zum Großherzogtum Hessen (daher die Rheinhessen ). 1821 wurde Mainz erneut Bischofssitz eines neu Bistums für das Großherzogtum Hessen das der Freiburg unterstellt wurde. Die katholischen Gemeinden der gehören daher heute zum Dekanat Mainz innerhalb Diözese Mainz.
Seit 1715 gab es in Mainz eine kleine Garnisonsgemeinde. In der zweiten Hälfte des 18. wurden vermehrt die inzwischen in die Stadt Protestanten geduldet eigene Kirchen erhielten sie jedoch nicht. 1802 wurde die erste evangelische Kirchengemeinde als gegründet d.h. sie hatte sowohl lutherische als reformierte Gemeindeglieder. Sie galt als Vorbild für 1822 durchgeführte Union beider Konfessionen in Rheinhessen. 1832 wurde Rheinhessen auch kirchlich Bestandteil der Kirche im Großherzogtum Hessen wo Rheinhessen eine Superintendentur bildete. Nach vorübergehender Verlegung des Sitzes Superintendentur nach Darmstadt 1882 wurde Mainz 1925 erneut Sitz. 1934 wurde aus der Superintendentur die Propstei in der nunmehr mit Nassau vereinigten Kirche. Kirchengemeinden der Stadt gehören seither - sofern nicht einer Freikirche angehören - zum Dekanat (Propstei Rheinhessen) der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau .
Der Erzbischof von Mainz war in Jahrhunderten auch Oberhaupt der Stadt. Doch gab auch einen Rat der Stadt der geringfügige hatte z.B. Ernennung des Schultheißen. Immer wieder die Stadt sich vom Erzbischof zu lösen jedoch nur teilweise für mehr oder weniger Zeit gelang. 1160 erschlugen die Bürger den Erzbischof Arnold Selenhofen wofür sie von Kaiser Friedrich I. Barbarossa mit dem Verlust ihrer Mauer und Freiheiten bestraft wurden. Ab 1462 war die endgültig unter der Obrigkeit des Erzbischofs. Dieser einen Hauptmann später Amtmann bzw. "Vicedom" als des Erzbischofs ein. Während der Schwedenzeit ( Dreißigjähriger Krieg ) stand an der Spitze der Stadt Schultheiß. Nach der französischen Besitzergreifung 1798 wurde Mainz die Munizipalverfassung mit einem Maire an Spitze eingeführt. In hessischer Zeit ab 1816 Mainz Hauptstadt der Provinz Rheinhessen und Sitz Kreises (bis 1835 später entstand dann ein Oppenheim und schließlich wieder ein neuer Landkreis Die Stadt blieb bei ihrer Bürgermeisterverfassung. An Spitze stand somit ein Oberbürgermeister. Die Stadtverfassung Hessens wurde mehrmals verändert und 1935 wurde Deutsche Gemeindeordnung eingeführt. 1938 schied die Stadt dem Landkreis Mainz aus und wurde eine Stadt.
Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung Bundesautobahn A 60 Dreieck Nahetal-Darmstadt und von abzweigend in Richtung Norden nach Wiesbaden die A 643. Richtung Süden führt A 63 nach Alzey . Ferner führen die Bundesstraßen B 9 und B 40 durch Stadtgebiet. Ausserdem verfügt Mainz im Stadtteil Finthen einen ganzjährig geöffneten Verkehrslandeplatz mit 1000m Asphaltbahn.
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der (Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH — Verkehrsbetriebe der Stadtwerke AG) sowie anderer Verkehrsunternehmen. Ferner ist die an das S-Bahn-Netz Rhein-Main angeschlossen. Alle öffentlichen Verkehrsmittel sind zu Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) zu benutzen.
Die Stadt Mainz ist Sitz des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) des Landesfunkhauses Rheinland-Pfalz des Südwestrundfunks (SWR) sowie des Studios Rhein-Main der Rheinland-Pfälzischen Rundfunk GmbH & Co KG RPR . Als Tageszeitung erscheinen die "Allgemeine Zeitung" die "Mainzer Rhein-Zeitung".
Fachhochschule Mainz gegründet 1971 als Teil der Fachhochschule Rheinland-Pfalz mit mehreren Standorten. Vorgängereinrichtungen waren u.a. für Bauingenieure Kunsthandwerker und Künstler. 1996 wurde als eigenständige Fachhochschule mit 3 Fachbereichen neu (Architektur Bauingenieurwesen Geoinformatik und Vermessung; Gestaltung; Wirtschaftswissenschaften).
Katholische Fachhochschule für Sozialarbeit Sozialpädagogik und Praktische Mainz ; gegründet 1971 von den Bistümern Mainz Speyer und Trier sowie vom Erzbistum Köln.
Das Stadtgebiet von Mainz ist entsprechend Hauptsatzung der Stadt Mainz in 15 Ortsbezirke aufgeteilt. Jeder Ortsbezirk hat einen aus 13 direkt gewählten Mitgliedern bestehenden Ortsbeirat und einen ebenfalls direkt gewählten Ortsvorsteher Vorsitzender des Ortsbeirats ist. Der Ortsbeirat ist allen wichtigen Fragen die den Ortsbezirk berühren hören. Die endgültige Entscheidung über eine Maßnahme dann jedoch dem Gemeinderat der Gesamtstadt Mainz.
Die Ortsbezirke sind zum Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich Zwecken.
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Es Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst zugrunde.
Für Interessierte ist nicht nur am was los jeden Mittwoch ist in Mainz und Diskotag". Mittwochs ist der Eintritt in Clubs die fast alle geöffnet haben vielerorts
Starclub Raumschiffstyle der 60er Jahre sehr junges gemischte Musik
Red Cat Inclub im 70er-Jahrestil in einem Kellergewölbe Musik studentisches Publikum
KUZ Ein Urgestein der Mainzer Nachtszene studentisches aber auch über 30jährige. Zwei Partyhallen und großer Biergarten leicht "schmuddelige Atmossphäre"; im Gebäude ehemaligen Garnisonswaschanstalt im roten Backsteinbau.
Safahilounge relativ neuer Club mit den chilligsten die man in einem Club nur finden
50Grad absoluter In-Club in einem Kellergewölbe stets gemischte Musik houselastig über die Landesgrenzen hinaus oft populäre DJ's
Brückenkopf Tunnel unter einer Brücke mit Insidertechnopartys neuestem ein sogenannter Gay-Club
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Mainz oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
um 780 Rabanus Maurus † 856 in Winkel bei Rüdesheim und Dichter ("Veni creator spiritus")
1858 2. Juli Georg Heinrich Kirstein † 15. April in Mainz Bischof von Mainz 1904-21
1888 17. November Curt Goetz † 12. September 1960 in Grabs/St. (Schweiz) Schriftsteller ("Der Lügner und die Nonne" Haus in Montevideo") Schauspieler Regisseur