Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der hohe Dom zu Mainz ist die Bischofskirche der Diözese Mainz und steht unter dem Patrozinium heiligen Martin von Tours .
Der romanische Bau gehört zusammen mit dem Dom Worms und dem Dom zu Speyer zu den drei großen sogenannten Kaiserdomen Rhein .
Bei dem Dom handelt es sich eine Doppelchoranlage die symbolisch für Sacerdotium und stehen und die Machtfülle verdeutlichen die die Erzbischöfe als Erzkanzler des Reiches in sich
Dem Grundriß nach hat der Dom die Form eines lateinischen Kreuzes . Von außen ist dies aber kaum zu erkennen da der Dom (ziemlich einmalig) drei Seiten von angebauten Gebäuden umgeben ist.
Kurz nach 975 läßt der damalige Erzbischof Willigis (zugleich Erzkanzler des Reiches) mit dem Bau beginnen. Tage der Einweihung im Jahre 1009 wird der Bau jedoch durch einen zerstört.
Bischof Bardo ( 1031 - 1051 ) führt das Werk seines Vorgängers fort daß in Gegenwart des Kaisers ( Konrad II. ) 1036 der Dom endlich eingeweiht werden kann.
Die unruhigen Zeiten sind Ursache dafür der Dom in den nächsten Jahrhunderten mehrfach Kriege und Brände zerstört wurde. Letzlich wurde am 4. Juli 1239 auch das Westwerk eingeweiht.
In den Zeiten der Mainzer Republik war der Dom ein Heerlager und erst in der Zeit von Bischof Colmar seiner ursprünglichen Bestimmung wieder zugeführt.
Im zweiten Weltkrieg ist Mainz mehrmals Ziel verheerender Luftangriffe. August 1942 erhält der Dom mehrere Treffer und aus. Die Renovierungsarbeiten nach dem Kriege ziehen bis 1960 hin als der Dom wieder eingeweiht kann.
In der Marienkapelle befindet sich das von Bischof Ketteler († 1877 ) dem großen Sozialreformer des 19. Jahrhunderts.
Im Jahre 2002 wurde zufällig bei Bauarbeiten im Westchor Gruft des ehemaligen Erzbischofs Lothar Franz von Schönborn entdeckt dessen Grabdenkmal sich im Westchor dem Chorgestühl befindet.