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Malabsorption


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Unter Malabsorption versteht man einen krankhaften Zustand bei die Aufnahme von Nahrungsbestandteilen durch die Darmwand die Lymph- oder Blutbahn (enterale Resorption ) vermindert ist.

Ursächlich können angeborene Erkrankungen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen wie Colitis ulzerosa und Morbus Crohn Überempfindlichkeitserkrankungen ( Zöliakie Sprue Infektionen (z.B. Morbus Whipple ) oder postoperative Zustände.

Erkrankungen die mit einer Malabasorption einhergehen werden als Malabsorptionssyndrom (engl.: malapsorbtion syndrom) bezeichnet.

Leitsymptome sind Gewichtsverlust Massenstühle Muskelschwäche Haut- Schleimhautveränderungen und Anämie (Blutarmut).

Bei der Maldigestion liegt hingegen eine Störung der enzymatischen Spaltung der Nahrung auf. Hierfür können der Bauchspeicheldrüse oder der Leber sowie angeborene Enzymdefekte die Lactoseintoleranz .

Therapeutisch steht wenn möglich die Behandlung Grundleidens im Vordergrund sowie die Zuführung fehlender gegenbenenfalls durch parenterale Ernährung .

Der Begriff Malassimilation wird als Oberbegriff für Malabsorption und Maldigestion verwendet.




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