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Malaria


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Malaria (v. ital.: mala aria schlechte Luft) ist eine Tropenkrankheit die einzelligen Parasiten Plasmodium hervorgerufen und durch Mückenstiche auf den übertragen wird. Andere übliche Bezeichnungen sind Paludismus oder kaltes Fieber. An Malaria erkranken jährlich 200 Millionen Menschen; eine Million von ihnen (Nach einer WHO -Schätzung erkranken jährlich sogar 300 bis 500 Menschen während 1 5 bis 2 7 sterben besonders in Ländern in den tropischen und speziell in Afrika südlich der Sahara .)

In Deutschland erkrankten im Jahr 1999 Menschen an Malaria wovon 28 starben. Ca. Personen steckten sich durch Flughafen-Malaria an das sie waren nicht in die gefährdeten Länder sondern in Deutschland von infizierten Mücken gestochen die durch den internationalen Flugverkehr eingeschleppt wurden.

Die Symptome der Malaria sind hohes bis periodisches Fieber Schüttelfrost Gliederschmerzen Erbrechen und Krämpfe. Besonders Kindern kann die Krankheit rasch zum Koma und Tod führen.

Die Krankheit wird durch Einzeller der Plasmodium hervorgerufen. Es handelt sich dabei um Protozoen aus der Gruppe der Sporozoen . Meist wird der Mensch mit Plasmodium falciparum (Malaria tropica) oder Plasmodium vivax (Malaria tertiana) infiziert seltener mit Plasmodium ovale (Malaria tertiana) oder Plasmodium malariae (Malaria quartana). Übertragen werden die Erreger den Stich der Anopheles- Mücke ( Anopheles gambiae ). Die Plasmodien gelangen in Form so Sporozoiten in den menschlichen Körper. Sie infizieren Leberzellen in denen sie eine Vielfachteilung ( Schizogonie ) zu Merozoiten durchmachen. Diese befallen dann wieder erneut rote Blutkörperchen.

Ronald Ross Chirurg und General aus England fand bei seiner Arbeit des Baus des Suezkanals den Zusammenhang zwischen dem Malariaerreger und Stich der Anophelesmücke heraus und erhielt dafür ganz unumstritten den Nobelpreis für Medizin 1902 .

Inhaltsverzeichnis

Ablauf der Krankheit


Die Krankheit beginnt meistens mit plötzlich Kopf- und Rückenschmerzen Frösteln Hitzegefühl und Fieber. Fieber tritt oft periodisch auf ("Wechselfieber") und dadurch erzeugt dass zu bestimmten Zeiten die Merozoiten-Stadium befallenen roten Blutkörperchen platzen und dabei den Merozoiten auch Giftstoffe freisetzen gegen die menschliche Immunsystem heftig reagiert. Während die Parasiten neue Blutkörperchen befallen und sich in ihnen eine (z.B. innerhalb der nächsten 48 oder 72 entwickeln klingt das Fieber wieder ab. Es nach zwei oder drei Tagen erneut auf die infizierten Erythrozyten platzen. Fieberfreie Phasen wechseln also ständig mit Phasen ab in denen Mensch ca. 40 Grad hohes Fieber hat. ist dieser Fieberzyklus kein verlässliches klinisches Zeichen sich ein deutlicher Fieberverlauf oftmals erst nach Zyklen einstellt.

Entwicklungszyklus

Behandlung und Vorbeugung

Eine Impfung gegen Malaria ist nicht man kann sich aber gegen die Mückenstiche Wenn Malaria rechtzeitig diagnostiziert wird kann sie und dem Patient geholfen werden. Verschiedene Arten Malaria sind nicht heilbar. Das größte Problem der Vorbeugung ist eine zunehmnde Resistenz des Erregers. Seit dem 17. Jahrhundert wird Chinin verwendet. Heute werden neuere Medikamente verwendet z.B.

  • Mefloquin
  • Chloroquin
  • Halofantrin
  • Chinidin
die unter verschiedenen Markennamen verkauft werden. neues Medikament zur Notfallbehandlung ist Riamet (Wirkstoffe und Lumefantrin). Für Details konsultiere man die von Tropenmedizinern.

Malaria hat den ICD-10-Code B54 .

Forschung

Die Genomsequenzen von Plasmodium falciparum und Anopheles gambiae wurden im Herbst 2002 vollständig entschlüsselt.

Ebenfalls im Herbst 2002 wurden erste versprechende Ergebnisse der Behandlung Malariakranker mit dem Antibiotikum Fosmidomycin in der Zeitschrift The Lancet (Vol. 360 Issue 9349 P. 1941)

Versuche einen weltweit wirkenden Impfstoff gegen die Malaria zu entwickeln schlugen einiger anfänglicher Erfolge in Südamerika bisher fehl.

Außerdem forscht die gemeinsame Abteilung der IAEA und FAO an einer Methode zur Ausrottung der

Weblinks




Bücher zum Thema Malaria

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