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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Malmédy-Prozess


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Am 17. Dezember 1944 einen Tag nach Eröffnung der Ardennen-Offensive traf bei Malmedy die Kampfgruppe Peiper auf das 285. und nahm nach kurzem Feuerkampf etwa 150 gefangen. Die US-Soldaten wurden entwaffnet und auf Wiese geschickt. Kurz darauf eröffnete ein einzelner einer nachfolgenden Einheit das Feuer auf die weitere Soldaten fielen mit Maschinenwaffen ein. Der hierfür ist unbekannt ein Befehl irgendeines SS-Führers nicht. Als Folge wurden (unterschiedlich) 72–84 Tote

Inhaltsverzeichnis

Der Prozess

In der hochgradig emotionalisierten Zeit nach wurde das Militärgerichtsverfahren im Mai 1946 eröffnet. Hochrangigster Angeklagter war der ehemalige Sepp Dietrich . Am 16. Juli 1946 erging das Urteil gegen 73 der Kampfgruppe Peiper.

Die Urteile

  • 43 zum Tod durch den Strang
  • 22 zu lebenslänglichem Gefängnis
  • 2 zu 20 Jahren Gefängnis
  • 1 zu 15 Jahren Gefängnis
  • 5 zu 10 Jahren Gefängnis.
  • Der ehemalige SS-Standartenführer Peiper wurde zum Tod

Die Urteilsvollstreckung

Es kam jedoch in keinem Fall Vollstreckung eines Todesurteils. Zu offenkundig waren Rechtsbeugungen (Angeklagte wurden zum Teil gefoltert). Die Rolle Militärjustiz im besetzten Deutschland war selbst in amerikanischen Öffentlichkeit nicht mehr unumstritten und schließlich die politische Großwetterlage (der sich abzeichnende Beginn Kalten Krieges ) eine behutsamere Verfahrensweise. Es kam zu Urteilsrevisionen und schließlich wurde Jochen Peiper als der Verurteilten am 22. Dezember 1956 aus dem War Criminal Prison Nr. 1 in Landsberg am Lech entlassen.

Rückblick

Es wird sich mit letzter Sicherheit mehr klären lassen welche Umstände zur Erschießung US-Soldaten führten. Es kann sein was die vorbrachte dass die zunächst Entwaffneten einen Fluchtversuch hatten. Es könnte sein dass die nachfolgende die Entwaffneten nicht als Nicht-Kombattanten erkannt hatte. es könnte auch sein dass die Kriegsgefangenen Opfer einer militärischen Augenblickssituation wurden. Die Angehörigen Kampfgruppe standen unter großem psychischen Stress sie isoliert von anderen Einheiten standen unter enormem und hatten erhebliche Versorgungsprobleme.

Eine Gedenkstätte am Ort des Geschehens Malmedy-Baugnez erinnert an die toten Soldaten.




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