Sperber stammt aus einer wohlhabenden Rabbinerfamilie und wuchs in der Tradition des Chassidismus auf. Diese weniger den strengen Formalismen jüdischen Glaubenspraxis folgenden Form des Judentums lebt ein sehr gefühlsbetontes Vertrauen auf Gott . Im Sommer 1916 flüchtet die Familie vor den Kriegswirren Wien wo sich Sperber der kommunistischen Jugendbewegung Später begegnet er Alfred Adler dem Begründer der vergleichenden Individualpsychologie und wird dessen Schüler und Mitarbeiter. bricht mit ihm 1932 wegen Meinungsverschiedenheiten über die Verbindung von und Marxismus .
1927 zieht Sperber nach Berlin und tritt KPD bei. Er hält Vorträge in der Berliner Gesellschaft für Individualpsychologie und arbeitet als Therapeut und Ausbilder die Stadt Berlin. Nach der Machtergreifung Hitlers wird Sperber 1933 in so genannte " Schutzhaft " genommen kommt aber als österreichischer Staatsbürger frei. Er emigiert zu Propagandazwecken der KP nach Paris wendet sich aber nach den stalinistischen von der Partei ab (Austritt 1937 ). Er beginnt seine literarische Auseinandersetzung mit Totalitarismus und der Rolle des Individuums in Gesellschaft ( Zur Analyse der Tyrannis ).
Im Winter 1939 meldet sich Sperber als Kriegsfreiwilliger bei französischen Armee und flüchtet nach deren Niederlage die Schweiz . Nach Kriegsende 1945 kehrt er nach Paris zurück und Verlagslektor und Kulturphilosoph an der Sorbonne .
Sperbers wohl bekanntestes Werk ist seine Wie eine Träne im Ozean das stark autobiografische Züge trägt. In Zeit zwischen 1931 und 1945 erzählt es von den ideologischen Verblendungen Kommunisten und der KP. Es versucht Menschlichkeit Wahrheit an die Stelle von Gewalt Unmündigkeit Diktatur zu setzen.