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Managerialism


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Der (Urban) Managerialism nach R.E.Pahl (1970) interpretiert den Markt (konkret: den städtischen Wohnungsmarkt) in der Max Webers als Spielwiese unterschiedlicher Interessen.

Der Markt ist nicht nur ein sondern zugleich ein sozialer Raum. Die interagierenden und Personengruppen unterscheiden sich nicht nur durch wirtschaftliche Position sondern auch durch ihre Fähigkeit Macht nach Max Weber ) ihre jeweiligen Interessen (etwa in Verhandlungen) Entscheidungsträger wie z:B. Makler oder Beamten der prägen durch ihr - im ökonomischen Sinne irrationales -- Handeln das sozialräumliche Gefüge einer erheblich mit. Pahl prägt für ihre Position den Begriff social gatekeeper .

Wohnungspolitisch impliziert diese Sichtweise dass ein Wohnungsmarkt eben nicht die Fähigkeit zur Selbstregulation wie es die klassischen Mikroökonomie postuliert.

Verweise

Sozialgeographie

Literatur

Pahl R.E.: Whose city? London 1970



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