In vielerlei Hinsicht kann man eine als das "Gegenteil einer Depression" bezeichnen. Typische Symptome und Krankheitszeichen sind beispielsweise
starke Erregung innere Getriebenheit
gehobene heitere Stimmung teilweise aber auch
rastlose Aktivität und Unruhe
Verlust von Hemmungen
den Betroffenen gehen ständig neue Ideen den Kopf dies reicht von einer Weitschweifigkeit Gedanken bis zur Ideenflucht
Weitschweifigkeit – beim Reden über ein gerät der Betroffene immer wieder auf Abwege ursprünglichen Thema zu dem er nur umständlich zurückfindet
Ideenflucht: die Gedanken folgen rasend schnell der Betroffene gelangt vom "Hundertsten ins Tausendste" Assoziationen können gelockert sein. Trotzdem bleiben die an sich logisch aufeinander folgend jedoch ist dem Betroffenen kaum möglich eine weitergehende Frage beantworten da er nicht zum Ziel seiner zurückfindet bzw. immer wieder abschweift
Logorrhoe: starker Rededrang im Extremfall überschlagen die Worte so sehr dass es dem kaum oder nicht möglich ist etwas zu
ins Maßlose bis zum Größenwahn gesteigertes
stark vermindertes Schlafbedürfnis
manchmal Vernachlässigung von Nahrungsaufnahme und Körperhygiene
Häufig werden von Erkrankten während einer aufgrund ihrer Größenideen massenweise Geschäfte getätigt die die Betroffenen und ihre Angehörigen sehr unangenehme haben können wenn z.B. ein Betroffener auf ein Tierheim aufkauft ein Orchester verpflichtet oder Veranstaltungshalle einer Großstadt anmietet.
Das Gesamtbild einer Manie unterscheidet sich Fall zu Fall oft auch von Episode Episode bei einem einzigen Patienten. Man kann klassische Manie mit einer im Vordergrund stehenden und gehobener Stimmung von der gereizten Manie zornig-gereizter Stimmung unterscheiden. Bei extremer Beschleunigung von und Sprechen ist eine verworrene Manie möglich Krankheitsbild das einem Verwirrtheitszustand wie er bei bedingten psychischen Störungen vorkommt sehr ähnlich sein Eine Manie kann je nach Ausprägung für Betroffenen und die Angehörigen sehr belastend sein extreme soziale Folgen haben. Den von der Betroffenem wird dies erst bewußt wenn die abgeklungen ist. Es kommt dann nicht selten schweren Schamgefühlen. In der Manie zeigen Patienten völlig unangepaßtes distanzloses Verhalten: z. B. werden Leute einfach angesprochen und in Gespräche verwickelt weit jenseits gesellschaftlicher Konventionen liegen. In Gaststätten Lokalrunden ausgegeben Geld und teure Geschenke werden Fremde verschenkt sexuell anzügliches Verhalten kommt häufig ebenfalls kommen auch völlig häufige und wahllose Kontakte zu fremden Personen vor. Freunde und Angehörige der Ehepartner usw. können den Betroffenen von diesen Verhaltensweisen abhalten ein Maniker lässt nicht bremsen oder belehren. Heftige Streitigkeiten mit und schweren Beleidigungen gegenüber nahestehenden Personen sind meist die Folge.
Alle diese Handlungen sind meist völlig An einer Manie Erkrankte haben während der Phase typischerweise keinerlei Krankheitseinsicht sie "fühlen sich Wenn die Phase abgeklungen ist sitzt er einem großen Scherbenhaufen und ist voller Schamgefühle seines Verhaltens.
Aufgrund der Selbstüberschätzung kann es auch selbstgefährdendem Verhalten kommen; seltener besteht eine Fremdgefährdung.
Am häufigsten ist die bipolare Verlaufsform Manie d.h. ein Betroffener erlebt sowohl manische auch depressive Krankheitsphasen. Dabei sind die manischen in der Regel kürzer als depressive Phasen; dauern normalerweise einige Wochen letztere eher einige Deutlich seltener ist die Verlaufsform mit ausschließlich Episoden.
Als antimanische Medikation wird Lithium Carbamazepin oder Valproat gegeben. Zusätzlich sind der akuten manischen Phase häufig noch Neuroleptika und/oder Sedativa notwendig.
Lithiumsalze wie z.B. Lithiumcarbonat aber auch Carbamazepin und Valproat wirken phasenprophylaktisch d.h. sie verringern die Wahrscheinlichkeit des erneuter Krankheitsschübe und können sie teilweise gänzlich Voraussetzung ist die langfristige Einnahme.
Der Umgang mit Menschen die sich einer akuten manischen Phase befinden ist äußerst häufig sind die Angehörigen nach kurzer Zeit Ende ihrer Kräfte. Da die Betroffenen keine haben (sie fühlen sich schließlich ausgezeichnet) bleibt nur eine ärztliche Behandlung gegen den Willen Betroffenen. Um den Betroffenen vor sich selbst den Folgen seiner Aktivitäten zu schützen ist nicht selten eine geschlossene Unterbringung notwendig bis akute Phase etwas abgeklungen ist.