Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Maniok (wissenschaftlicher Name Manihot esculenta Crantz) ist eine Gattung aus der der Euphorbiaceen. Andere Namen für die Pflanze Kassava oder Yuka . Der Anbau der Pflanze ist wegen stärkehaltigen Wurzel weit verbreitet. Sie stammt ursprünglich dem heutigen Brasilien und Paraguay und wurde schon vor der Entdeckung durch die Europäer von den Ureinwohnern zur verwendet. Mittlerweile wird sie weltweit in vielen der Tropen und Suptropen angebaut.
Maniokpflanzen sind große perennierende Kräuter oder selten Bäume mit großen knolligen Wurzeln einfachen handförmig geteilten Blättern Blüten in armblütigen einfachen zusammengesetzten oft terminalen Trauben oder Trugdolden und Kapselfrüchten.
Es sind 40 Arten bekannt die alle aus Südamerika stammen.
Manihot utilissima Pohl (Jatropha manihot L. Maniok bittere Inka Kassawastrauch) ist ein im Amerika einheimischer Strauch von 2 m Höhe an der Spitze dicht beblätterten Zweigen fünf- siebenteiligen oberseits dunkelgrünen unterseits seegrünen langgestielten Blättern Blütenständen zollangen kugelig länglichen runzelig flügeligen Früchten weißgrau marmorierten Samen. Diese Art wird im Amerika bis Florida auch in Afrika und kultiviert.
Manihot Aipi Pohl (süßer Maniok süße Kassawastrauch) ist ein 2 m hoher Strauch der daselbst sowie im ganzen tropischen Amerika kultiviert wird. Die Wurzel wird da sie milden Saft besitzt mit weniger Mühe als von Manihot utillissima Pohl vielfach zur Bereitung Maniok benutzt.
Manihot Janipha Pohl (Jatropha Janipha Pohl) ein 2-4 m hoher Strauch Südamerikas dessen büschelige Wurzel ebenfalls als süße Kassawa geröstet gebraten gegessen wird.
Die 30-60 cm langen in Büscheln milchsaft- und stärkemehlreichen Wurzeln enthalten bei einigen Blausäure und sind deshalb giftig. Durch geeignete wird aber die flüchtige Blausäure entfernt und erhält dann ein gutes Nahrungsmittel.
Die Benutzung der Knollen stammt von Ureinwohnern Südamerikas und sie bilden auch heute eine wichtige Grundlage des Ernährungssystems Brasiliens vor im Norden und Nordosten des Landes.
Gleich vielen tropischen Nutzpflanzen liefert der bei sehr geringer Arbeit einen hohen Ertrag.
Die Knollen werden geschält zerrieben und und dann eingeweicht. Nach einigen Tagen preßt die Masse aus wäscht sie durch den Tipití und röstet sie in Öfen. Die der Presse zurückbleibende Masse liefert das Maniok- Mandiokamehl (farinha).
Maniokmehl kann ähnlich wie Weizenmehl verwendet Menschen mit Allergien gegen Weizen und andere Getreide verwenden deshalb häufig Maniokmehl als Ersatz.
Ein Nebenprodukt der Herstellung von Maniokmehl Stärke ( polvilho ) welche geröstet und dann Tapioca genannt
In anderen Regionen erhält man nach Verfahren etwas andere Produkte; auch bereitet man dem Mehl Kuchen (z.B. die Beijús ) die unserm Brot mehr oder weniger sind und auf den Antillen mischt man das Mandiokamehl mit Weizenmehl bäckt daraus Brot ( conaque ).
Die frische Wurzel benutzt man als bei Geschwüren .
Die Blätter des Maniok werden als gegessen. Die Samen aller drei obengenannten Arten purgierend und brechenerregend.
Köstlichkeiten die in Brasilien aus Maniok werden sind (u.a.) Beijú Farofa oder Tarubá .
Wäre schön wenn sich ein Botaniker die Klassifizierung der Sorten ansehen würde. Im war der lateinische Name Manihot Plum. angegeben. Da dies aus Meyers Konverstaionslexikon 1888 stammt habe ich dem lateinischen Namen der engl. Wikipedia den Vorzug gegeben.