Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Mannigfaltigkeit (Philosophie)


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Die Mannigfaltigkeit bezeichnet in der Philosophie qualitativ unterschiedene der Materie der Sprache u.a. Bereiche und Vielfalt möglicher Prozesse.

Die Mannigfaltigkeit und die materielle Einheit der Welt bringen zum Ausdruck daß die Materie unendlich vielen qualitativ bestimmten Entwicklungsformen existiert. Die um diese Zusammenhänge beginnt mit dem Beginn Geschichte vom Denken da sie den Menschen grundlegende Fragestellungen konfrontiert.

Inhaltsverzeichnis

Zu den Ansichten in der Antike die Mannigfaltikeit

In der Antike wurde versucht die der Erscheinungen auf eine allen Formen zugrunde Einheit substantieller Natur zurückzuführen (Urmaterie Urstoff Ursubstanz) entweder qualitätslos oder mit bestimmten Qualitäten gedacht Demokrits Atomistik ist eine dieser spekulativen Hypothesen die naturwissenschaftliche Forschung befruchtet haben.

Bei Heraklit ist der Urgrund aller der Erscheinungen die absolute Lebendigkeit die Kraft Werdens selbst die zugleich als ein bestimmter oder einem der bekannten Stoffe analog gedacht Jene materialistischen Philosophen die nicht bemüht waren Mannigfaltigkeit der Materie auf eine irgendwie gestaltete zu bringen ließen die verschiedensten Erscheinungsformen der Welt beziehungslos nebeneinander existieren.

Zum Verhältnis von Einheit und Mannigfaltigekit

Beiden genannten materialistischen Standpunkten mangelt es Einsicht und Erkenntnis in das Verhältnis von und Mannigfaltigkeit. Im ersten Fall wird die der Welt in ihrer Materialität nicht als der Erscheinungs- und Bewegungsformen gesehen während im entwicklungsgeschichtliche Zusammanhänge nicht erfaßt werden können.

Zur Konzeption der Mannigfaltigekit bei Gerolamo

Ein hervorragendes Beispiel für die zweite bildet die Schrift von Gerolamo Cardano "Die Mannigfaltigkeit [der Dinge]" (de varietate) erst 1663 von Ch. SPON in "Operum tertius quo continentur pysica Lyon [J. A. & M. A. Ravaud] veröffentlicht wurde. In Einführung führt er aus:

" Ob das Universum eines sei mehrere und wenn es eines ist ob oder unendlich und wenn es endlich ist es etwas außerhalb seiner habe oder nichts wenn es etwa etwas außerhalb seiner hat dies beweglich oder unbeweglich ist auch ob gezeugt oder ungezeugt ist und wenn es sind ob sie der Zahl nach endlich oder unendlich nachdem das schon in den über die Geheimnisse der Ewigkeit [de arcanis ] gesagt ist [und] nachdem das was Himmel und die Sterne betrifft und die und gewöhnlichen Veränderungen die in der Luft in den Büchern über die Einfachheit [de bewiesen ist ....".

Mehr als zweihundert Jahre vor Charles Darwin stellt er nicht nur die Frage Existenz eines Universums und die Schöpfungsidee sondern auch die Frage der Veränderung der Welt Das Beispiel dieses Arztes und Mathematikers der der Universität von Pavia lehrte zeigt die ganze Tragweite welche Hypothesen und welcher Mangel an Erkenntis hier wobei alle diese Gedanken zu seinen Lebzeiten den sicheren Tod durch die Gerichte der bedeutet hätten.

Zu den Auffassungen von der Mannigfaltigkeit der Strukturiertheit der Materie

Der Philosoph Jean Pierre de Crousaz - 1748) betont In der Ästhetik die in der Mannigfaltigkeit. Mit dem Aufkommen idealistischer werden immer mehr einzelwissenschaftliche Ergebnisse verallgemeinert und mit dem Zweck die Mannigfaltigkeit der objektiven als Mannigfaltigkeit der Bewußtseinsinhalte zu interpretieren.

Damit soll ein Widerspruch zwischen der der Welt und ihrer Materialität der Mannigfaltigkeit Erscheinungen und der Strukturiertheit der Materie konstruiert Der objektive Erkenntnisstand kann sich aber nicht den Einzelwissenschaften und ihren Ergebnissen lösen ohne den Bereich spekulativer Bewußtseinsinhalte abzugleiten.

Die dem Erkenntnisstand einer Epoche entsprechenden über die Strukturiertheit der materiellen Welt sind Aspekt der bei der Differenzierung der Wissenschaften werden muß. Er verdeutlicht daß die Mannigfaltigkeit objektiven Realität in einer vom Erkenntnisstand abhängigen in der Mannigfaltigkeit einzelwissenschaftlicher Disziplinen mit ihren ihren Ausdruck findet.

So werden weder die Forschungsergebnisse einzelner noch die verschiedenen wissenschaftlichen Methoden( Atomistik Holismus ) metaphysisch einander gegenübergestellt. Damit wird versucht der Einheit der mannigfaltigen einzelwissenschaftlichen Ergebnissen über Hypothesen und präzisierte philosophische Aussagen eine möglichst Widerspiegelung der Einheit und Mannigfaltigkeit der materiellen aufzuzeigen.

Zur Strukturiertheit der Materie und der ihrer Bewegungsformen

Den bisherigen natur- und gesellschaftwissenschaftlichen Forschungsergebnissen die philosophsiche Erkenntnis daß die Materie über mit relativ selbständigen Gesetzmäßigkeiten verfügt daß die Bewegungsformen der Materie(Bewegung und ihre Grundformen Zur Auffassung der Bewegung)jeweils in ihrer Entwicklung einander und hervorgehen und daß die die Gesetze verschiedenen Bewegunsgformen in einem komplizierten Verhältnis von zueinander stehen.

So ist es einerseits gelungen in Systemen statistische Gesetzmäßigkeiten zu finden andererseits lassen nicht alle statistischen Gesetze auf dynamische reduzieren. Gesetze der Quantenmechanik sind die Grundlage der Theorie chemischer

Die Quantenchemie ist aber nicht ohne über die Quantenmechanik hinausgehende Annahmen möglich. Es ist bisher Fall einer Untersuchung biologischer Systeme bekannt in eine Verletzung physikalischer Gesetze nachgewiesen wurde. Die ist aber nicht mit der Physik zu oder auf die Physik zu reduzieren(Bewegung und Grundformen).

In allen komplexen Gebilden gibt es Mannigfaltigkeit verschiedener Strukturniveaus deren Gesetzmäßigkeiten in ihrem Gegenstand einzelwissenschaftlicher Forschungen geworden sind. In den elementarsten Gebilden findet man eine spezifische Komplexität.

So gehen viele Ansätze zur Elementarteilchentheorie der Einheit in der Mannigfaltigkeit der Mikroobjekte Eine einheitliche Beschreibung und Erklärung dieser Strukturniveaus ihren Wechselwirkungen bleibt noch die Aufgabe vieler




Bücher zum Thema Mannigfaltigkeit (Philosophie)

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Mannigfaltigkeit_(Philosophie).html">Mannigfaltigkeit (Philosophie) </a>