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Marburg (Lahn)


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Wappen Karte
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27.5.04)
Basisdaten
Bundesland : Hessen
Regierungsbezirk : Gießen
Landkreis : Marburg-Biedenkopf
Fläche : 123 92 km²
Einwohner : 78.138 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 631 Einwohner/km²
Höhe : 173-412 m ü. NN
Postleitzahlen : 35037 35039 35041 35043
Vorwahl : 06421
Geografische Lage : 50° 49' nördl. Breite
8° 46' östl. Länge
Kfz-Kennzeichen : MR
Amtlicher Gemeindeschlüssel : 06 5 34 014
Gliederung des Stadtgebiets: 14 Stadtteilgemeinden
in der Kernstadt 18
äußere Stadtteile
Adresse der Stadtverwaltung: Markt 1
35037 Marburg
Website: www.marburg.de
E-Mail-Adresse: stadtverwaltung@marburg.de
Politik
Oberbürgermeister : Dietrich Möller ( CDU )

Die Universitätsstadt Marburg ist die Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen . Sie hat als größere Mittelstadt ( wie noch 6 andere Mittelstädte in Hessen ) einen Sonderstatus ( Sonderstatusstadt ) im Vergleich zu den anderen kreisangehörigen d.h. sie übernimmt Aufgaben des Landkreises so sie in vielen Dingen einer kreisfreien Stadt gleicht. Die Philipps-Universität Marburg ist die älteste noch existierende protestantisch gegründete Universität und prägt auch heute noch das Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits der Lahn westlich ins Gladenbacher Bergland hinein und über die Lahnberge hinweg bis an den des Amöneburger Beckens .

Inhaltsverzeichnis

Stadtteile

  • Bauerbach
  • Bortshausen
  • Cappel
  • Cyriaxweimar
  • Dagobertshausen
  • Dilschhausen
  • Elnhausen
  • Ginseldorf
  • Gisselberg
  • Haddamshausen
  • Hermershausen
  • Marbach
  • Michelbach
  • Moischt
  • Ronhausen
  • Schröck
  • Wehrda
  • Wehrshausen

Bevölkerungsentwicklung

  • 1866 : 7.718 Einwohner in 781 Häusern 51 264 Studenten
  • 1929 : 26.000 Einwohner über 4000 Studenten
  • 1945 : 46.000 Einwohner (11.000 Flüchtlinge und Vertriebene) Studierende im Wintersemester 1945/46
  • 1974 : Marburg wächst durch Eingemeindung auf 70.922 an
  • 2002 : 78.138 Einwohner viele Studenten die Marburg als Wohnsitz gemeldet haben
  • 2003 : ...

Geschichtsdaten

Marburg touristisch

Das vom Tagestourismus hauptsächlich wahrgenommene Angebot Marburg ist die Besichtigung der berühmten neugotischen von 1283 einer ehemaligen Wallfahrtsstätte und ihrer Grabmäler (St. Elisabeth Landgrafen Wer nicht mit dem Kaffeefahrt-Bus reiste und besser zu Fuß ist wird sich das Fachwerk -Ambiente der bergauf liegenden runderneuerten Marburger Oberstadt um das imposante historische Rathaus von 1527 sowie das Schloss und den Panoramablick dort oben nicht entgehen lassen. Stadtführungen von 5-2 Stunden (auch zu Sonderthemen wie Märchen Romantikepoche ...) lassen sich bei der Touristinformation buchen. April bis Oktober gibt es zudem jeden kostenlose Kasematten-Führungen durch die unterirdischen Festungsanlagen des

Für Übernachtungen bietet Marburg außer der und dem Campingplatz eine ganze Reihe Hotels Pensionen in allen Preisklassen. Die über die Webadresse www.marburg.de erreichbare Touristinformation bietet eine "Zentrale überregionalen Kartenvorverkauf und Prospektversand .

regelmäßige jährliche Höhepunkte

  • letzter Freitag im Januar: Großleinwandkino "Feuerzangenbowle" dem Rathausplatz
  • 3.-6. Februar 2005 "Memo Bauen" der Marburg
  • 4./5. März 2005 "Marburger Kameragespräche" (Verleihung Preises Werkschau der Preisträger)
  • 6.-12. März 2005 Kinder- und Jugendtheaterwoche vom Hess. Landestheater Marburg)
  • ab letztes Aprilwochenende: "Frühjahrsmesse" auf dem Messeplatz (9 Tage)
  • 30. April nachts: traditionelles Maieinsingen
  • 01. Mai vormittags: Demo und Kundgebung Gewerkschaften nachmittags Fest
  • erstes Juniwoche: Kinderfestival "Ramba Zamba" (organisiert Kulturamt Marburg)
  • Fronleichnamstag: A-capella-Festival auf der Freilichtbühne im Schlosspark (kfz e.V.)
  • letztes Wochenende im Juni: Uni-Sommerfest auf Innenstadtgelände (5 Bühnen)
  • zweites Wochenende im Juli: Stadtfest "3 Marburg" (10 Bühnen Drachenboot -Cup Feuerwerk)
  • 07. August 2004 "Summer in the Straßenfest des Kulturzentrums kfz e.V. (Live-Musik...)
  • 25.07.-13.08. 2004 "Marburger Sommerakademie" (Kurse zu Theater Musik)
  • zweites Wochenende im Oktober: Elisabeth-Jahrmarkt mit und verkaufsoffenem Sonntag
  • erstes Wochenende im November: Kunsthandwerkermarkt in Marburger Stadthalle
  • ab Samstag vor 1. Advent: Weihnachtsmarkt um die Elisabethkirche Adventsmarkt am Rathaus
  • in der zweiten Semesterwoche: Erstsemesterfest des

Anmerkung: wenn die jährlichen(!) Termine wechselhaft werden sind genaue Daten genannt.

Marburg kulturell

Die Lebensqualität einer Stadt hängt nicht so sehr Touristen-Attraktionen ab vielmehr zählt die soziale und Infrastruktur des Alltags. Auf diesem Gebiet kann glänzen gar mit weit größeren Städte mithalten.

Zum Beispiel ist Marburg mit jährlich 1/2 Million verkauften Kinotickets (bei einem Einzugsgebiet 300 000 Einwohnern im Landkreis) die heimliche Kinohauptstadt. Neben zwei eher studentischen Kinoangeboten gibt 9 kommerzielle Kinos an 3 Standorten darunter Cineplex mit 1700 Sitzen. Im Sommer gibt Großleinwandvorführungen im Schlossparktheater.

Musik

Das musikalische Live-Angebot ist ebenfalls reichhaltig breit gefächert. Insbesondere die drei Kulturzentren sorgen ein weite Bandbreite von nicht nur für attraktiven Konzerten der Bereiche Rockmusik Pop Hip Hop A-capella Tango Ska Punk Reggae Weltmusik . Vereine wie die Jazz -Initiative JIM sowie der Folkclub Marburg ergänzen weitere Klangfarben. Im Bereich Klassischen Musik gibt es einen aktiven Konzertverein junge Sinfonieorchester und ungezählte Chöre im Stadtgebiet.

  • Kulturladen kfz e.V. Schulstr. 6 (seit
  • Trauma e.V. noch Robert-Koch-Str. 15a (seit
  • Waggonhalle Rudolf-Bultmann-Str. 2a
  • Jazzinitiative Marburg c/o Cavete Steinweg (Extra: Montag ab 21h Open-Stage-Session)
  • Folkclub Marburg c/o kfz Schulstr. 6 1976) (Extra: ca. alle 6 Wochen sonntags Bühne freier Eintritt)
  • Konzertverein Marburg

Tanz

Tanzen ist in Marburg sehr vielfältig Neben sechs kommerziellen Diskotheken gibt es After-Work-Parties (19-23h) und zahlreiche von sozialen und studentischen Gruppen was den Sektor angeht. Immer donnerstags ab 22h gibt's Jüngere im Trauma den Donner'S'Dance. Das kfz über's Jahr verstreut eine große Anteil Tanzfeten Themenschwerpunkten nicht selten mit szeneprominenten Discjockeys. Auch wie andernorts übliche Tanzschulspektrum ist krege sogar um ein Tango-Argentino-Angebot. Im Bereich Folktanz gibt ein Tanzhaus Wosien freie Gruppen (donnertags abends ESG-Saal) sowie Folktanznächte mit Live-Musik seitens des Dort wird nach Polka Mazurka bretonischen und balkanischen Rhythmen gewaltzt und gespielt. Eine große Besonderheit stellt die einzige rauchfreie(!) Tanzfete weit und breit dar die von der "Freien Tanz Initiative" sonntags abends im Monat) in der Alten Mensa Reitgasse Latin Ethno und Oldies spielt.

Spezial-Bibliotheken

Außer dem Hessischen Staatsarchiv und der befindlichen Ausbildungsstätte für Archivare beherbergt Marburg mehrere bedeutende Archive.

  • Hessisches Staatsarchiv Friedrichsplatz 15
  • Archivschule Marburg Bismarckstr. 32
  • Deutsches Adelsarchiv (Nachweis und Stammbaum aller Adelsfamilien)
  • Deutsches Spielearchiv (wissenschaftliche Aufarbeitung der deutschen und Brettspiele)
  • Circus- Varieté- und Artistenarchiv Ketzerbach 21 Kostüme Requisiten Fotos)

Theater und Bühnen

Neben gelegentlichen Gastvorstellungen von Boulevardbühnen oder in der Stadthalle sowie studentischen Theatergruppen und der Walldorfschule besitzt Marburg drei Freie Theater unterstützt) und das Hessische Landestheater.

  • Theater Gegenstand Waggonhalle Rudolf-Bultmann-Str. 2a
  • Marburger Theaterwerkstatt german stage service Afföllerwiesen
  • Hessisches Landestheater Marburg Am Schwanhof 68 örtl. Spielstätten plus Freiluftaufführungen)
  • Schnaps- und Poesie-Theater Untergasse (eigene Ladenlokal-Spielstätte Gastauftritte)

Museen

Marburg bietet neben zwei privaten Galerien mehreren zugänglichen Künstlerateliers und vielen weiteren auch noch sechs Museen wovon vier zur gehören.

  • Unversitätsmuseum für Bildende Kunst Biegenstr. 11
  • Universitätsmuseum für Kulturgeschichte Landgrafenschloss Wilhelmsbau
  • Kunsthalle des Marburger Kunstvereins Gerhard-Jahn-Platz 5
  • Museum Anatomicum Robert-Koch-Str. 8 (nur 1. im Monat 10-12 Uhr Gruppen n. Absprache)
  • Mineralogisches Museum Firmaneiplatz
  • Kindheits- und Schulmuseum Barfüßertor 5 (nur April-September So 11-13 Uhr)

Marburg politisch

Marburg ist auch lokalpolitisch eine quirlige Stadt.

Der 1999 direkt gewählte Oberbürgermeister ist der CDU sein Stellvertreter von der SPD. dritte hauptamtliche Repräsentant und Sozialdezernent ist von Grünen. Die Mehrheit im Stadtparlament damit die hat eine Koalition aus SPD und Grünen. Die Akzente lokalen Parteienvertreter sind oft deutlich verschieden von ihrer jeweiligen Bundespolitiker nämlich kulturfreundlicher und unideologischer. kommunalen Parlament vertreten sind außerdem mit jeweils Fraktionen die PDS die Freien Wähler BfM FDP sowie eine CDU-Abspaltung MBL. Außerparlamentarisch gibt hier ein vollständiges Spektrum von Gruppierungen wie sonst nur in Auf der Linken sind das ATTAC eine studentische Szene ( AStA RUM Trauma e.V.) eine rührige gewerkschaftliche eine kleine autonom-anarchistische Szene (Hausbesetzer Bunte Hilfe) beständige Friedensbewegung und eine aus eher älteren Personen Kultur-Linke. Auf der Rechten sind das die Corporationen (ca. 14 villenartige Häuser im Innenstadtgebiet) aktiver Bundeswehr-Reservistenverband eine nicht geringe Anzahl von Freikirchen und christlich Erweckten rechts-konservative Stadtteilgemeinden (Erlengraben-Gesellschaft eine CDU-nahe Lokalzeitung (90% Marktanteil) außerdem vereinzelte Letztere haben dazu geführt dass Marburg im 2004 bereits drei Neonazi-Aufmärsche (zuletzt 400 Personen) hat. Die Gegendemonstrationen waren jeweils doppelt so Im neutralen Mittelbereich des Spektrums gibt es entwicklungspolitische Weltladen -Initiative den aktiven Ortsverband der Humanistischen Union Datenschutz Staat-Kirche-Trennung) BUND -Ortsgruppe Greenpeace -Ortsgruppe Mütterzentrum Väteraufbruch lesbische und schwule Gruppen Selbsthilfegruppen aller Art volkskirchliche Angebote sowie das Stadtmagazin "Marburger Express" und die "Marburger Neue

Wirtschaft

Die zwei größten Arbeitgeber der Stadt die Philipps-Universität Marburg und die jetzt zu Ex-Aventis gehörenden Behring -Werke. Bahnhof.

Berühmte Marburger

Anmerkung: hier sollten nicht allein gebürtige hin vielmehr alle jene die über einen Zeitraum in Marburg wohnten und wirkten. Daher nicht Lomonosov Heinemann Meinhof oder Heidegger die recht kurz in Marburg residierten.

Freie Medien in Marburg

  • Kulturbeben - monatl. Programm der alternativen
  • Radio Unerhört Marburg - Vorsicht Frame! Rücktaste zu Wikipedia nicht.
  • "KIM" (Kirche in Marburg) - monatl. der evang. und kath. Gemeinden

Weiterführende Literatur

  • Marbuch 7. komplett überarbeitete Auflage 2003 280 S. (umfassend mit Stadtplan) ISBN 3-9806487-1-0
  • Marburganderlahnbuch hrsg. von Nils Folckers und Waibel. Verbrecher-Verlag Berlin 2003. 170 S..
  • Bauer Hermann: Alt-Marburger Geschichten und Gestalten ISBN 3-923820-16-X
  • Bernsdorff Walter / Buchner-Fuhs Jutta / Gabriele: Marburg in den Nachkriegsjahren (Rathaus-Vlg.) ISBN 3-923820-65-8
  • Beckmann Carsten: Marburg und das Marburger in den 50er Jahren. Historische Aufnahmen (Wartberg ISBN 3-8313-1033-5
  • Braasch-Schwersmann Ursula: Das Deutschordenshaus Marburg Wirtschaft Verwaltung einer spätmittelalterlichen Grundherrschaft (Elwert Vlg.) ISBN 3-7708-0907-6
  • Brand Wilmfried: Wanderführer Marburg (Hitzeroth) ISBN 3-89616-195-4
  • Dettmering Erhart: Eine Chronik zur Kommunalpolitik 1970-1990: "Alles für Marburg" Eine Chronik Texten Dokumenten Artikeln + Reden aus der Amtszeit von Dr. Hanno Drechsler als Oberbürgermeister Universitätsstadt Marburg 1970-1990 (Rathaus-Vlg.) ISBN 3-923820-32-1

Weblinks




Bücher zum Thema Marburg (Lahn)

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