Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Maria Lassnig (* 8. September 1919 in Kappel am Krappfeld in Kärnten Österreich ) ist eine der erfolgreichsten Künstlerinnen des Jahrhunderts die mit ihrer Körpergefühlsmalerei einen ganz eigenen spezifischen Ausdruck gefunden
1941 tritt sie in die Meisterklasse Wilhelm der Wiener Akademie der bildenden Künste ein sie als "entartet" schon 1943 wieder verlassen muss. Sie führt ihr bei Ferdinand Andri und Herbert Boeckl fort. ihrem Diplom im gleichen Jahr kehrt sie 1945 nach Klagenfurt zurück. 1948 ist dies auch der Ort ihrer Einzelausstellung auf der sie Körperbewusstseinszeichnungen und kleine surreale Figurenkompositionen zeigt.
1951 zieht sie wieder nach Wien ; ein Paris -Stipendium im gleichen Jahr sowie ein weiterer 1952 bringt sie in Kontakt mit André Breton Benjamin Peret Gisèle und Paul Celan . Erst 1954 kehrt sie an die Akademie der Künste zurück und schließt in der Klasse Paris Gütersloh ihre akademische Ausbildung ab. Gemeinsam Hollegha Mikl Prachensky und Rainer gehört sie Kreis um Monsignore Otto Mauer einem kunstinteressierten und Gründer der Galerie nächst St. Stephan . Ein weiterer wichtiger Kontakt sind die der Wiener Gruppe Friedrich Achleitner H.C. Artmann Gerhard Rühm Oswald Wiener. Gemeinsam mit Arnulf Rainer gilt als Begründerin der informellen Malerei in Österreich.
Zwischen 1961 und 1968 lebt sie vorwiegend in Paris und erste Körperbewusstseinsaquarelle sowie zwei Meter hohe Körpergefühls-Figurationen aber nie ausgestellt werden. 1964 stirbt ihre Mutter der Tod erscheint wieder in ihren Bildern Depressionen und ein belasten sie. Lassnig beschließt auszuwandern.
1968 bezieht sie ein Atelier im East in New York wo ihre Arbeiten als "strange" und abgelehnt werden. Sie besucht eine Siebdruckklasse in Brooklyn es entstehen großformatige Seidensiebdrucke 1970 einen Zeichentrick -Kurs an der School of Visual Arts . Sie kauft eine 16-mm-Filmkamera und stellt eigene Filme her. Ihr zeichnerisches und filmisches wird in einer großen Retrospektive in der Sammlung Albertina in Wien gezeigt. Ein DAAD-Stipendium sie 1978 nach Berlin.
Erst 1980 kehrt sie aus den USA nach Wien zurück und übernimmt an Hochschule für angewandte Kunst eine Professur für Gemeinsam mit Valie Export vertritt sie Österreich der Biennale in Venedig . 1982 gründet sie in ihrer Meisterklasse Österreichs Lehrstudio für Trickfilm.
Am 18. Februar 2004 erhält sie für ihren "außergewöhnlichen Beitrag zeitgenössischen Malerei" den mit 50.000 Euro hoch Max-Beckmann-Preis der Stadt Frankfurt. Mit der alle Jahre vergebenen Auszeichnung werden hervorragende Leistungen in Malerei Graphik Bildhauerei und Architektur gewürdigt.
Nach surrealistischen Anfängen ist Lassnig in der 50er Jahren prägend für das neu aufkommende Informel in Österreich. Kennzeichnend für ihr umfangreiches sind jedoch die Körpergefühlsbilder mit denen sie sich im Laufe Jahre vollkommen von stilistischen Zwängen und Vorbildern Das Thema Körper - Körperlichkeit - Körperempfinden heute von vielen Künstlerinnen bearbeitet; Lassnig ist der ersten die sehr früh mit ihrer die weibliche Position in der Kunstwelt und der Gesellschaft reflektiert und gerade auch den des weiblichen Körpers auf Lebensentwurf und Biographie Künstlerin drastisch und offen darstellt. Ihr Mittel ist die klassische Malerei Figuration ohne einfache realistische Abbildung - Lassnig das Subjekt nicht das Objekt. So sind immer wieder Selbstportraits angereichert mit surrealen Elementen eine eigenartige und ganz spezifische Schwebe zwischen und Fremdheit erzeugen.
Das Selbstportrait ist auf einen großen Mund reduziert wird und kann sowohl für als auch für Erotik stehen. Vielleicht eine Antwort auf die damals aktuelle Pop-Art .
Im Laufe der Jahre werden ihre immer drastischer sie malt sich als Knödel als Rechenmaschine.
Siencefiction-Selbstporträt 1980 Öl auf Leinwand 76 x 64
CHAIRS (1971) 16 mm Farbe Ton Minuten; zu Musik bewegen sich Stühle wie SELFPORTRAIT (1971) 16 mm Farbe Ton Minuten; Lebensrückblick im Zeichentrick erhielt 1972 den York State Council - Preis COUPLES (1972) 16 mm Farbe Ton Minuten; am Telefon und im Bett sprechen Verführer und ein Opfer miteinander: "Du halfst du machtest mich stark - aber du mir nichts vorwerfen; wer so blind liebt mit dem Tod." SHAPES (1972) 16 mm Farbe Ton Minuten; menschliche Silhouetten bewegen sich nach Musik Bach PALMISTRY (1973) 16 mm Farbe Ton Minuten; A. ein dickes Mädchen weigert sich zu werden um Männern zu gefallen; B. erste Mal C. beim Handleser: eine Gegenüberstellung schrecklichem Aberglauben und schrecklicher Wissenschaft ART EDUCATION (1976) 16 mm Farbe 16 Minuten; feministische Auslegung berühmter Gemälde von Michelangelo Vermeer MARIA LASSNIG KANTATE (1992) 35 mm Ton 8 Minuten; Idee Text Gesang Zeichnung Maria Lassnig Produktion Hubert Sielecki: "Es ist Kunst jaja die macht mich immer jünger macht den Geist erst hungrig und dann
"Keine Verteidigung" Manifest zur Ausstellung "Unfigurative Klagenfurt 1951 "Malrezepte" Katalog Galerie St. Stephan Wien "Chancen für Kreative" Protokolle 68 Wien "Über die Kopfheiten Zu den Strichbildern Bilder Biographie" Monographie zur Ausstellung Ritter Verlag 1985 "Landleute" 80 Seiten 32 Farbabbildungen Leinen Verlag Klagenfurt 2004 ISBN 3-85415-355-4
Silke Andrea Schümmer: "einmal von außen dann von innen". Die des Ichs in den Selbstportraits Maria Lassnigs bildnerische Umsetzung von Gefühlen und Empfindungen und Frage nach der Übertragbarkeit des literarischen Begriffs 'Inneren Monologs' auf Selbstbildnisse . Dissertation an der RWTH Aachen 2002 Weblink zur kompletten Dissertation im PDF -Format)