Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Marion Gräfin Dönhoff (* 2. Dezember 1909 auf Schloss Friedrichstein in Ostpreußen † 11. März 2002 ) gilt vor allem durch ihre Tätigkeit der Wochenzeitung Die Zeit als eine der wichtigsten Journalisten der Nachkriegszeit.
Nachdem sie während des Nationalsozialismus innerhalb des Kreisauer Kreises an der Vorbereitung des Putschversuchs vom 20. Juli 1944 beteiligt war (sie übernahm Botengänge) begann 1946 für die neu gegründete ZEIT zu 1968 wurde sie Chefredakteurin des renommierten Wochenblattes 1973 wurde sie dann in das Herausgeber-Kollektiv ZEIT aufgenommen dem sie bis zu ihrem 2002 angehörte.
Besonderes Interesse zeigte Dönhoff - auch biographischen Gründen - stets für die ehemals Ostgebiete. Selbst aus einer ostpreußischen Adelsfamilie stammend sie sich einerseits für eine aktive Ostpolitik Bundesregierung ein hielt gleichzeitig aber die Erinnerung die verlorene Heimat aufrecht etwa mit ihrem "Namen die keiner mehr nennt: Ostpreußen. Menschen Geschichte". 1971 wurde Dönhoff der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen. Sie ist außerdem Ehrenbürger der Stadt Hamburg .