Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Mark Brandenburg ist eine historische Landschaft im heutigen Deutschlands. Geografisch umfasste sie den größten Teil heutigen Bundeslandes Brandenburg Berlin die im nördlichen Sachsen-Anhalt gelegene Altmark und die östlich der Oder gelegene Neumark die heute fast ganz zur polnischen Woiwodschaft Lubuskie - ein kleiner Teil auch zur Woiwodschaft Westpommern - gehört. Die im Süden des Brandenburg gelegene Niederlausitz und bis 1815 sächsische Gebiete sind nie Teile der Mark gewesen. Umgangssprachlich aber nicht ganz korrekt wird das Bundesland Brandenburg als Mark oder Mark Brandenburg bezeichnet. Die ist von der Eiszeit geformt und durch Moränen Urstromtäler sowie zahlreiche Seen geprägt.
("Mark" kurz für Markgrafenschaft so wurden die Grafschaften des deutschen bezeichnet die am Rande lagen und ein bildeten – von Mark = Grenzstein z.B. die Markgrafschaft Tirol oder die Mark Meißen.
Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII. zum König. Die Kurfürsten durch die Wappen über ihren kenntlich sind von links nach rechts die Erzbischöfe von Köln Mainz und Trier der Pfalzgraf bei Rhein der Herzog von der Markgraf von Brandenburg und der König Böhmen.
Anfang des 10. Jahrhunderts wurden die Havelberg und Brandenburg an der Havel gegründet. Die spätere Mark Brandenburg nahm Ursprung als Kaiser Lothar III. im Jahre 1134 die Grenzregion (Mark) im Nordosten seines als Lehen an Albrecht von Ballenstedt ("Albrecht der Bär") vom sächsisch/Brandenburgischen Herrscherhaus Askanier gab. Der 11. Juni 1157 gilt als Gründungsdatum der Mark Brandenburg . An diesem Tag konnte Albrecht der in blutigen Kämpfen die Burg Brandenburg vom slawischen Sprewanenfürsten Jaxa von Köpenick Mit einer Urkunde vom 3. Oktober 1157 nannte sich Albrecht der Bär Markgraf von Brandenburg . (Für den 11. Juni 2007 sind zum 850. Geburtstag der Mark Feierlichkeiten vorgesehen.)
Nach Albrechts Tod im Jahre 1170 sein Sohn Otto Nachfolger als Markgraf: Markgraf I. von Brandenburg. Die Askanier betrieben auch eine Politik der Expansion nach Osten und ( Pommern ) letztere mit dem Ziel einer Anbindung die Ostsee. Diese Politik brachte sie in mit Dänemark . Nach der Schlacht von Bornhoeved ( 1227 ) sicherte Brandenburg seinen Anspruch auf Pommern formalisierte diesen 1231 als Kaiser Friederich II. dieses als an die Markgrafen von Brandenburg gab. Die des 13. Jahrhunderts stellte eine Zeit wichtiger dar: Gründung von Berlin ( 1242 ) und Frankfurt an der Oder ( 1253 ) sowie der Zugewinn von Stettin und der Uckermark ( 1250 ).
Einige Gebietsnamen änderten sich in dieser Die ehemalige "Neumark" als das ursprüngliche Lehen zusammen mit der "Nordmark" in " Altmark " umbenannt; seitdem war das Land östlich Oder die "Neumark".
Im Jahr 1320 starb mit Heinrich Jüngeren das letzte Mitglied des brandenburgischen Zweigs Askanier.
Roland von Brandenburg Kopie Märkisches Museum Berlin
Zunächst wurden Fürsten aus dem Haus Wittelsbach vom Kaiser mit der Mark belehnt. wurden jedoch vom einheimischen Adel abgelehnt und sich zwischen Elbe und Oder nicht durchsetzen.
Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts Kaiser Karl IV. mehrere Versuche die Mark für sein die Luxemburger zu erwerben. Ihm ging es dabei allem um die Kurstimme Brandenburgs (die böhmische die Luxemburger schon) mit deren Hilfe die von Kaisern aus dem Haus Luxemburg gesichert sollte. 1373 war er schließlich erfolgreich und einem Landtag in Guben wurde das Kurfüstentum Brandenburg wie auch Niederlausitz mit dem Königreich Böhmen welches das Territorium der Luxemburger war "auf ewig" verbunden. In Tangermünde ließ Kaiser Karl die Burg als Residenz ausbauen. Doch schon unter seinem Sohn von Mähren sank die Macht der Luxemburger Brandenburg und sie verloren das Kurfürstentum an Hohenzollern.
Unter den Wittelsbacher und Luxemburger Markgrafen es zum Verfall der landesherrlichen Gewalt und Bedeutung der adeligen Landstände nahm zu.
Um die Regierungsgewalt in Brandenburg wieder stabilisieren beschlossen die Landstände 1415 Friedrich VI. von Hohenzollern (als Markgraf Friedrich I. ) einzusetzen. Dieser machte Berlin zu seiner
Die brandenburgischen Hohenzollern betrieben eine Politik Ausdehnung ihres Einflusses. Dabei standen sie zwischen Dänemark und insbesondere Schweden im Norden mussten aufgrund des preußischen vorsichtig gegenüber Polen agieren und fanden sich im Westen Konflikt mit Frankreich. In diesem Umfeld gelang dem Kurfürst Johann Sigismund 1614 Gebiete um Kleve die Grafschaft Mark und Teile des Ravensberger Landes zu erwerben.
Diese Zeit ist gekennzeichnet von einer Machtstellung der Gutsherren. Im Vertrag von Wehlau erlangte der Kurfürst der Mark Brandenburg Souveränität über Preußen. Ab 1685 wurde das Land für hugenottische Einwanderer geöffnet. 1701 wurde der Kurfürst von Brandenburg zum in Preußen gekrönt. Seitdem teilte die Mark die politische Geschichte des preußischen Gesamtstaats. (Siehe dazu Preußen )
Innerhalb Preußens gab es jedoch weiterhin " Provinz Brandenburg " deren Provinzhauptstadt zunächst Berlin später Potsdam war und die das Kerngebiet des Preußen bildete. Der östliche Teil Brandenburgs entlang Oder-Neiße-Linie wurde 1945 Teil Polens.
Die brandenburgischen Kurfürsten und preußischen Könige