Die Stadt liegt an der Bundesstraße B2 /B95 und ist an die Straßenbahn - S-Bahn - und Busnetze der Stadt Leipzig und des Umlandes Der Anschluss an die Bundesautobahn A38 ist für das Jahr 2005 geplant. Markkleeberg hat 23.139 Einwohner (31.12.2002). gibt 4 Grund- und 2 Realschulen ein Gymnasium mit angeschlossenem Internat und einen Fachbereich der Leipziger Hochschule Technik Wirtschaft und Kultur (HTWK FH).
Die Stadt Markkleeberg wurde im Jahr 1934 als Zusammenschluss der Orte Oetzsch-Markkleeberg und gegründet. Da den Nationalsozialisten der Name der weitem größeren Gemeinde Gautzsch wegen seiner slawischen Herkunft nicht geeignet und sich auch der künstliche Vorschlag Auenwalde nicht durchsetzen konnte wählte man als der neuen Stadt den der kleinsten Ursprungsgemeinde Markkleeberg . Sofort wurden alle slawischen Namen der ausgetilgt so wurde aus Gautzsch Markkleeberg-West aus Oetzsch-Raschwitz Markleeberg-Mitte und -als logische aber unsinnige Konsequenz- dem eigentlich ohnehin deutschen Namen Markkleeberg Markkleeberg-Ost .
Später wurden die Ortschaften Großstädteln Zöbigker (mit Cospuden) Gaschwitz und Wachau eingemeindet diese ihre Namen aber behalten. Die vom Sächsischen bereits beschlossene Eingemeindung Markkleebergs nach Leipzig zum 01.01.1999 wurde Klage beim Sächsischen Verfassungsgericht im Jahr 1999 abgewendet.
In der DDR war Markkleeberg vor allem durch die Landwirtschaftsausstellung "agra" bekannt. Die südlich von Markkleeberg Braunkohlen tagebaue Espenhain und Cospuden stellten zwischen 1990 und 1994 ihre Förderung ein und werden seither und renaturiert. Dabei entstehen in der Bergbaufolgelandschaft Seen und ausgedehnte Waldgebiete mit hohem Freizeitwert.
Markkleeberg ist die Partnerstadt von Pierre-Benite (Frankreich) Zarnesti (Rumänien) Neusäß (bei Augsburg) und Hemmingen (bei Hannover).