Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Kleinzentrum Heiligenstadt in Oberfranken (PLZ: 91332) mit etwa 1300 Einwohnern 24 Gemeindeteilen liegt im Naturpark Fränkische Schweiz (367 Meter ü. NN) und gehört Landkreis Bamberg .
Die Dörfer der Gemeinde entstanden vor 1000 Jahren. Heiligenstadt selbst existierte bereits vor des Bistums Bamberg (1007 n. Chr.). Im Leinleitertal gab Herrensitze der Ritter von Streitberg. 1525 verursachten aufständischen Bauern schwere Schäden an den Schlössern. 1541 erhielt Heiligenstadt vom Kaiser das Marktprivileg 1580 wurde die Reformation in Heiligenstadt und Unterleinleiter eingeführt. 1690 erwarb der Bamberger Fürstbischof Marquart Schenk von Stauffenberg die Rittergüter und Burggrub samt Patronat über Heiligenstadt. Die Grafen Schenk von Stauffenberg bewohnen heute noch die Burg Greifenstein und das Schlossgut Burggrub. Die Ortschaften nördlichen Gemeindebereiches entstammen den ehemaligen Bambergischen Ämtern. gab es keine konfessionelle Änderung.
Auf dem Gebiet der Marktgemeinde Heiligenstadt die katholischsten und evangelischsten Dörfer der Erzdiözese Bamberg : In Leidingshof gibt es keinen einzigen in den Dörfern der Pfarrei Tiefenpölz ist niemand evangelisch. Im Marktkern leben hauptsächlich evangelische in den Neubaugebieten mehrheitlich Katholiken. In den rings um Heiligenstadt sind die evangelischen Christen der Mehrheit.
Römisch-Katholische Kirche Heiligenstadt-Burggrub ist bis Patronatspfarrei Präsentationsrecht der Schenken von Stauffenberg Greifenstein .
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde St. Paul Heiligenstadt-Burggrub
Die Stiftungsurkunde von 1168 ist der Nachweis eines Kirchengebäude. Über die damalige Bauausführung nichts bekannt. Das Langhaus überrascht durch eine Bemalung mit biblischen Szenen.