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Marlene Dietrich


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Marlene Dietrich gibt einem verletzten US-Soldaten ein (Belgien 1944)

Marlene Dietrich (*  27. Dezember 1901 in Schöneberg bei Berlin; †  6. Mai 1992 in Paris ) war eine deutsch-US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Marlene Dietrich wird als Maria Magdalene eine preußische Polizistenfamilie geboren. Entsprechend ihrem Stand sie auch musikalisch unterrichtet und beginnt 1918 an einem Internat in Weimar eine Ausbildung zur Konzertgeigerin. 1921 setzt sie ihr Studium in Berlin muss aber im Jahr darauf das Studium einer Sehnenentzündung abbrechen. Bei einem Vorsprechen am Theater wird sie von dem bekannten Theaterregisseur Max Reinhardt für ihre erste Bühnenrolle engagiert.

Erste noch kleine Filmrollen und die mit Rudolf Sieber einem Regieassistenten folgen 1923 . Im Jahr darauf kommt Maria die der beiden zur Welt. 1930 erfolgt für Dietrich der nationale wie Durchbruch mit der Rolle der Lola Lola in dem Film Der blaue Engel . Sie folgt ihrem Regisseur Josef von Sternberg nach Amerika und unterschreibt bei Paramount Pictures . Im Laufe der nächsten Jahre entstehen weitere Filme.

1936 lehnt sie ein Angebot Goebbels ab der ihr hohe Gagen und Freiheit bei Drehbuch und Mitarbeitern für Filme Deutschland zusichert. Sie dreht weiterhin in den unter anderem unter Hitchcock Lubitsch Welles und Wilder. Ein kurzer Besuch 1937 in Deutschland bleibt der letzte für Zwei Jahre später 1939 nimmt sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an ihr in Deutschland lange Zeit den Vorwurf Landesverrates einbringt. In dieser Zeit beginnt sie zu Singen unter anderem das Chanson Lili Marleen (das jedoch vor allem durch Lale Andersen bekannt wurde).

Während des zweiten Weltkrieges ist sie eine der beliebtesten und Akteurinnen der Truppenbetreuung in Afrika und Europa wofür sie auch ihre Karriere unterbricht. eigener Aussage "aus Anstand" zur überzeugten Antifaschistin unterstützt sie aktiv und finanziell Fluchthelfer(innen) und

Nach dem Ende des Krieges kommt auf der Suche nach ihrer Schwester wieder Deutschland. Ab den 1950er Jahren ist sie fast ausschließlich als auf der Bühne und feiert weltweite Erfolge. musikalischer Begleiter während dieser Zeit ist Burt Bacharach . Diese Karriere muss sie 1957 nach einem schweren Sturz während eines in Syndey bei dem sie sich den bricht abbrechen. 1961 dreht sie ihren letzten großen Film Das Urteil von Nürnberg .

Marlene Dietrich zieht sich 1976 aus der Showbranche zurück und lebt in Paris . Zwei Jahre später steht sie letztmals Schöner Gigolo armer Gigolo vor der Kamera. Jahre später willigt ein in dem Dokumentarfilm Marlene von Maximilian Schell noch einmal aufzutreten allerdings nur mit Stimme. Alle Filmsequenzen sind alten Ursprungs. 1987 erscheint ihre Autobiographie Ich bin Gott sei Dank Berlinerin. 1992 stirbt sie in Paris und wird Berlin ihrem Wunsch entsprechend auf dem Städtischen Schöneberg III (früher Friedenauer Friedhof ) in einem schlichten Grab beigesetzt. Postum erhält sie am 16.05.2002 die Ehrenbürgerschaft Berlins.

Grab auf dem Städtischen Friedhof III Berlin-Schöneberg 43-45

Die Dietrich überzeugte das Publikum durch androgyne Ausstrahlung von der sich Frauen und gleichermassen angezogen fühlten. Sie trat oft in auf was für die damalige Zeit revolutionär So wurde sie auch zu einem Idol Frauenbewegung zwischen den beiden Weltkriegen.

Filmographie

Lieder

  1. Nimm dich in Acht vor blonden Frau'n
  2. Ich bin von Kopf bis Fuß auf eingestellt
  3. Wenn die beste Freundin
  4. Quand l'amour meurt
  5. Wenn ich mir was wünschen dürfte
  6. Es liegt in der Luft
  7. Ich bin die fesche Lola
  8. Give me the man
  9. Falling in love again
  10. Kinder heut' abend da such ich mir aus
  11. Leben ohne Liebe
  12. Cherche la ros

Ehrungen

  • 1930 Nominierung für den Oscar als beste im Film "Marokko".

Zwischen 1947 und 1950 die

  • Medal of Freedom die höchste zivile Auszeichnung des US-amerikanischen sowie die Titel
  • Chevalier de la Légion d'Honneur und
  • Officier de la Légion d'Honneur beides Auszeichnungen der französischen Regierung.

Literatur

  • Marlene Dietrich: Nehmt nur mein Leben Autobiographie 1979
  • Maria Riva: Meine Mutter Marlene 1993

Weblinks



Bücher zum Thema Marlene Dietrich

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