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Marsch


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Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem geografischen Marsch. Für die gleichnamige Musikform siehe Marschmusik .
Als Marsch (von niederdeutsch altsächsisch: mersc ) auch die Masch genannt bezeichnet man Schwemmland der nordwestdeutschen Küsten sowie vergleichbare Landschaftsformen weltweit.

Marschen sind generell flache Landstriche ohne Erhebungen. Sie liegen nur wenige Meter über teilweise auch unter dem Meeresspiegel und werden durch Fluss- und See deiche gegen Sturmfluten geschützt. Wo kein Schutz durch Deiche ist zum Beispiel auf Halligen werden Gehöfte und Ansiedlungen wegen der auf mehreren Meter hohen Warften oder Wurten gebaut.

Das Marschland wird durch ein Entwässerungssystem aus Gräben Wettern Pumpstationen und Sielen trocken Ohne diese ständige Entwässerung wäre die Marsch unbewohnbarer Sumpf.

Ausgedehnte Marschgebiete gibt es in Deutschland nur direkt am Meer sondern auch im der Tideflüsse insbesondere der Elbe Weser Eider Oste und Ems .

Die Marschgebiete sind in der Regel fruchtbar. Neben der Viehzucht werden sie auch den Ackerbau genutzt. So ist Dithmarschen vor allem für den Kohl bekannt das Alte Land ist eines der größten Obstbaugebiete Mitteleuropas Vierlande und Marschlande in Hamburg gehören zu den bedeutendsten Anbaugebieten für Gemüse und Blumen .

Die Fruchbarkeit der Marschen beruht auf Faktoren: So sind die Böden schwer und Schwebstoffe feinkörnig und nährstoffreich. Durch die küstennahe ist das Klima ausgeglichener als im Binnenland sind Fröste seltener. Von besonderer Bedeutung für Mikroklima sind die zahlreichen Entwässerungsgräben die sowohl vor Frost im Frühjahr als auch vor Hitze im Sommer geben. Außerdem haben die einen hohen Grundwasserspiegel so dass die Wasserversorgung Pflanzen weitaus besser als auf der Geest ist.

Die fruchtbaren Böden sind ein wesentlicher für eigenständige kulturelle und historische Entwicklungen in Marschgebieten beispielsweise für die lange Periode der von Dithmarschen . Vielfach grenzten sich die Marschbewohner bis das 20. Jahrhundert von den ärmeren Bewohnern der Geest ab beispielsweise in der Heiratspolitik.

Die tiefste Landstelle Deutschlands liegt 3 Meter unter dem Meeresspiegel und befindet sich der Wilstermarsch westlich von Itzehoe in Schleswig-Holstein . Durch das Trockenlegen ist das Land

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