Schrettinger wurde 1772 in Neumarkt (Oberpfalz) 1793 legte er im Benediktiner kloster Weißenohe (Oberfranken) die Profess ab 1795 erhielt er die Priesterweihe und ab 1800 arbeitete er als Klosterbibliothekar. Im Jahre 1802 - kurz vor der Aufhebung des - ging er nach München wo ihn die Königliche Hofbibliothek beschäftigte. 1806 wurde er dort Kustos und 1823 Unterbibliothekar. 1839 wurde er - unter Beibehaltung seiner als Bibliothekar - Kanonikus am Münchener Stift St. Kajetan. Er starb 1851 in
Schrettinger gilt als Begründer der modernen Bibliothekswissenschaft war auch der erste der den "Bibliothekswissenschaft" benutzte. Er engagierte sich für eine der Bibliotheksbestände nach Sachgruppen und Unterabteilungen und forderte Bestandserschließung durch einen alphabetischen Verfasserkatalog und einen Sein im Jahre 1819 begonnener nach Schlagwörtern geordneter "Realkatalog" der von modernen Bibliothekaren zuweilen noch konsultiert wird unvollendet.
== Publikationen Schrettingers ===
Versuch eines vollständigen Lehrbuches der Bibliotheks-Wissenschaft (Bd. 1808 - 1829 )