Als Nothelfer und Wundertäter wurde Martin in der gesamten Touraine bekannt. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof von Tours Statt in der Stadt zu leben baute außerhalb der Stadtmauern ein Kloster .
Er wurde wegen seines heroischen Lebens heilig gesprochen der Frankenkönig Chlodwig ( 481 - 511 ) erhob Martin zum Nationalheiligen und Schutzherrn fränkischen Könige. Sein Kult wurde aber bald in Deutschland vor allem im Rheinland beliebt.
Der Heilige Martin schneidet seinen Mantel entzwei (Über dem Eingang zum Höchster Stadtschloss Frankfurt am Main )
Um das Jahr 334 war Martin als Soldat in Amiens stationiert. An einem Tag im Winter begegnete Martin am Stadttor von Amiens armen unbekleideten Mann. Außer seinen Waffen und Militärmantel trug Martin nichts bei sich. In barmherzigen Tat teilte er seinen Mantel mit Schwert und gab eine Hälfte dem Armen.
Auch eine große Zahl von Wundern von ihm überliefert.
St. Martinszug: Kinder ziehen zum Gedenken den Heiligen am Martinstag mit Laternen durch Ort begleitet von einem Reiter der mit roten Mantel den heiligen Martin symbolisiert.
Die Martinsgans hat ihren Ursprung in einer Episode Martins Leben. Als man ihn zum Bischof Tours ernennen wollte versteckte er sich in Gänsestall. Die Gänse schnatterten so laut dass aufgefunden wurde. Als "Strafe" werden daher an Gedenktag die Gänse verspeist.
Ein anderer wohl zutreffender Grund könnte in der 40-tägigen Fastenzeit (der 11. November ) liegen die im Mittelalter bis in die Neuzeit auch vor Weihnachten begangen wurde. Am letzten Tag vor der Fastenzeit konnten die Menschen noch einmal schlemmen. Martinstag war auch der traditionelle Tage des Zehnters die Steuern wurden durchaus auch in bezahlt und dazu gehörten wohl auch Gänse als die bevorstehende Winterzeit das Durchfüttern der nur in einer eingeschränken Zahl möglich machte.