Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die ehemalige jüdische Festung Masada ( hebräisch : "Mezadá" מצדה "Festung") befindet sich in Israel am Südwestende des Toten Meeres . Sie wurde im Wesentlichen von König Herodes I. (dem Großen) etwa zwischen 40 v. Chr. und 30 v. Chr. an der Stelle einer einige Jahrzehnte und kleineren Festung erbaut. Für ihre Zeit sie als uneinnehmbar. Auf einer Hochfläche mit Steilabhängen gelegen war sie ursprünglich nur über schmale Saumpfade zugänglich. Während der Höhenunterschied zum gelegenen Toten Meer über 400 Meter beträgt ist der Richtung Westen 100 Meter hoch.
Einzelheit der Festung Masada: Der so genannnte
Allein durch die Lage und die Einsehbarkeit der Zugangswege war das 300 mal Meter große und ebene Gipfelplateau in Form Raute gut zu verteidigen. Zur Festung wurde Berg durch die Bauten des Herodes : er umgab das Plateau mit einer Kasemattenmauer mit fast vierzig Türmen. Innerhalb der ließ er eine große Zahl weiterer Gebäude unter anderem Lagerhäuser Pferdeställe Unterkünfte und Paläste den über mehrere Stufen in den Berghang Nordpalast. Um die Wüstenfestung im Belagerungsfall lange zu können wurden außerdem große Nahrungsvorräte angelegt 12 Zisternen gegraben welche mehrere zehntausend Kubikmeter Regenwasser konnten.
Zu einer Belagerung kam es erst Jahrzehnte nach Herodes' Tod (im Jahr 4 v. Chr. ) beim jüdischen Aufstand gegen die römische um 70 n. Chr. Der jüdisch-römische Historiker Flavius Josephus überlieferte die Belagerungsgeschichte Masadas in seinem "Der jüdische Krieg". Demnach verteidigten sich in Jahren 70 bis 73 n. Chr. nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem in Masada insgesamt 973 Zeloten gegen eine Übermacht von 15.000 römischen Legionären unter dem Befehlshaber Flavius Silva. Feldherr ließ zunächst den Berg mit einer vier Kilometer langen Mauer umgeben um die von ihrer Umgebung abzuschneiden. Insgesamt wurden acht angelegt deren Reste bis heute sichtbar sind. bauten die Römer an der niedrigeren Westseite Festung eine Belagerungsrampe die bis an die der Festung reichte. Über diese Rampe führten Rammböcke und andere Belagerungsmaschinen an die Festung um die Mauer zum Einsturz zu bringen ihnen schließlich auch gelang.
Flavius Josephus berichtet dass die Belagerten angesichts ihrer Lage beschlossen lieber als freie Menschen zu als den Römern in die Hände zu Als die Soldaten die Festung stürmten fanden nur noch zwei Frauen und fünf Kinder vor. Alle anderen Menschen in der Festung den Freitod gewählt.
Nach dem Fall blieb Masada die Zeit verlassen abgesehen von einer vorübergehenden Besiedlung byzantinische Mönche. Die Festung geriet in Vergessenheit sie im Jahr 1838 wiederentdeckt wurde; ausgegraben wurde sie dann allem in den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts unter der Leitung von Yigael Yadin. Masada lange vergessen war und außerdem die Zuverlässigkeit der Berichte von Flavius Josephus umstritten ist konnte die Überlieferung eine Wirkung entfalten.
In den 1960er Jahren drehte Hollywood Film über Masada (Film). Eines der dafür Katapulte ist bis heute zu sehen. Es Monty Python zu seinem Film Das Leben des Brian . 1981 produzierte die American Broadcasting Company eine Fernsehserie über Masada die am Originalschauplatz gedreht war (Regie Boris Sagal); die Serie wurde zu einem Spielfilm zusammengefasst.
Die Vorgänge um die Festung Masada außerdem einen erheblichen Einfluss auf das Selbstverständnis Israel Defense Forces der israelischen Armee . Die Abschlussmanöver der militärischen Grundausbildung enden zwei Tagen Dauer auf der Festung. Im der Soldaten wird die Festung zu einem des jüdischen Selbstbehauptungswillens: "Masada soll nie wieder
Heute ist Masada eine wichtige Station Touristen die das Tote Meer die Wüste Negev und die nahe Oase En Gedi besuchen. Die Sehenswürdigkeiten in Jericho und Qumran sind im Moment wegen der angespannten für Touristen nur schwer zu erreichen.