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Neuzeitliche Theatermaske für den Darsteller des Mephisto
Der Begriff Maske (von arabisch maskharat Narr Posse Hänselei Scherz) bezeichnet eine Gesichtsbedeckung. Masken seit Urzeiten in Theater und Kunst aber auch zu religiösen und rituellen Zwecken eingesetzt. Desweiteren gibt es diverse die dem Schutz des Gesichtes oder eines Teils davon dienen.
Beispielsweise bei den Hopi und anderen Indianervölker der Pueblo-Kultur stellen maskierte Tänzer bei Ritualen ihre Kachina Ahnen- und Naturgeister dar.
Seit der Antike kennt man auch Totenmasken die sich insbesondere während der Klassik großer Beliebtheit erfreuten um sich an Verschiedenen besser erinnern zu können. Der heutige wird jedoch eher vom Anblick des eingefallenen (z.B. Totenmaske Friedrich des Großen) abgeschreckt sodass Wiederaufkommen der Totenmaske wie in der Presse berichtet wurde nur schwer zu glauben ist.
Die alten Ägypter kannten Totenmasken aus Gold mit denen sie ihre Toten unsterblich
Im Brauchtum des gesamten Alpenraumes ist die Gesichtsmaske die Gesamtverhüllung immer noch insbesondere zu Fastnacht oder Silvesterbräuchen allgegenwärtig.
Im griechischen Theater benutzten die Schauspieler typisierte Masken um die Gefühle ihrer besser zum Ausdruck zu bringen und mittels Ausbildung des Mundes als Schalltrichter den Schall zu verstärken. In vier festen Ledermasken eindeutige Typen belegen - die bekanntesten sind Harlekin und der Bajazzo - bestehen sie der Renaissance in der Commedia dell' Arte weiterhin
Übertragen wurde bis ins 19. Jahrhundert der Begriff Maske auch für die von Halbmaske Kostüm und Rollenauffassung für bestimmte Rollentypen gebraucht: so genannten Charaktermasken stellten beispielsweise den dottore/Doktor oder den Hans Wurst dar die so genannten Nationalmasken "den Franzosen" oder "den Spanier"
Heute wird die Maske (im Sinne "Gesichtsverkleidung") im Theater und Film oft nur geschminkt.
In Anlehnung an all diese Masken auch heute noch bei Theater und Film der Raum in dem der Maskenbildner (wobei die Schauspieler dort meist nur geschminkt frisiert verkleidet und zurechtgemacht werden) einfach als Maske" bezeichnet.
Ethnologische Ritualmasken aus der Südsee Papua-Neuguinea etc. des Völkerkundlichen Museums in Paris hatten einen großen Einfluss auf Maler Bildhauer der Moderne wie z.B. Pablo Picasso der ihre Bedeutung für seine Kunst besonders herausstrich.
In der Malerei und Lackiererei werden Abdeckungen und Schablonen mit Aussparungen die für das Lackieren Oberflächen eingesetzt werden als Maske bezeichnet. Die Farbe wird durch die Maske abgehalten und das Muster der Aussparung wird lackiert.
In der Malerei und Lackiererei werden Abdeckungen und Schablonen mit Aussparungen die für das Lackieren Oberflächen eingesetzt werden als Maske bezeichnet. Die Farbe wird durch die Maske abgehalten und das Muster der Aussparung wird lackiert.
In der Biologie verwendet man den Begriff um damit die Kopfzeichnungen von Tieren die sich farblich oder von der deutlich abheben zu charakterisieren: So z.B. das bei manchen Haushundrassen ( Teckel ) breite Querbänder bei manchen Fischen oder gar die charakteristische Domino -Maske des Waschbären bzw. des Dachses
In der Soziologie wird der Begriff gelegentlich in der (s. a. soziale Rolle ) von G. Eisermann ( "Rolle und Maske" ) benutzt; auch taucht im Fach noch von Karl Marx der Theatersprache entnommene Begriff der Charaktermaske