Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Masturbation Onanie oder Ipsation versteht man die geschlechtliche Selbstbefriedigung im Volksmund "Wichsen" (kommend von der Tätigkeit des Schuheputzens). Masturbation kommt vom lateinischen manustupratio (von manus „Hand” und stuprum „Unzucht”: geschlechtliche Selbstbefriedigung). Ipsation kommt wahrscheinlich vom lateinischen ipse (selbst).
Das Wort „Onanie” geht auf die Gestalt Onan zurück. Im ersten Buch Mose (Kapitel wird die Geschichte von Onan erzählt. Onan die Witwe seines verstorbenen Bruders Ger heiraten in seinem Namen Nachkommen zu zeugen. Dies früher ein üblicher Brauch da das Alte Testament alle noch lebenden Brüder als „Ersatzehemann” Levirat oder Schwagerehe) verpflichtet.
Von Onan heißt es wörtlich in Bibel: „Aber da Onan wusste dass der nicht sein eigen sein sollte wenn er zu seines Bruders Weib ließ er’s auf Erde fallen und verderbte es auf dass seinem Bruder nicht Samen gäbe. Das gefiel dem Herrn übel was er tat und tötete ihn auch.”
Es ist offensichtlich dass diese Geschichte mit Selbstbefriedigung zu tun hat. Onan vollzog Geschlechtsverkehr mit seiner Schwägerin und nahm im Augenblick das Glied aus der Scheide . Der Geschlechtsverkehr wurde unterbrochen. Die Wissenschaftler das coitus interruptus . Entscheidend an der Geschichte ist dass Onan tötete weil er gegen ein ausdrückliches handelte. Onan dachte nur an sich und war ihm ein Dorn im Auge Kinder zu sollen die ihm später nicht gehören mit deren Arbeitskraft er nicht rechnen konnte. handelte ausgesprochen lieblos gegen die Frau und jüdische Gesetz.
Das Missverständnis der „Onanie” kirchliche Sexualmoral und Prüderie haben im Laufe der die Selbstbefriedigung mit jenem Makel behaftet der bis heute in manchen Kreisen anhängt. Dagegen schon im antiken Griechenland die Masturbation als akzeptierte Spielart gesunder Sexualität.
Früher glaubte man die Masturbation sei „unreifes” Sexualverhalten während sich „reife Sexualität” in des vollzogenen Koitus ausdrücke. Die Katholische Kirche sieht noch in der bewussten und freiwilligen Selbstbefriedigung eine und fehlgeleitete Form der Sexualität da deren Sinn nach katholischer Auffassung in der ehelich-sexuellen von Mann und Frau liegt. Selbstbefriedigung wird Ausdruck einer auf das eigene Ich bezogenen angesehen die der personalen Liebe im Wege
Heute sind viele der Auffassung dass kein Ersatz für etwas ist sondern eine Form der Sexualität die dem persönlichen Lustgewinn und für die Entwicklung einer gesunden Sexualität ist. Inwieweit die Masturbation in ethischer Perspektive oder neutral zu werten oder aber als schlecht abzulehnen ist ist kontrovers. Obwohl sie Gesprächsthema (z. B. auf Partys) noch immer ist wird sie immer mehr still geduldet akzeptiert. Die wenigsten sehen jedoch auf dieser ihrer sexuellen Entwicklung ihr endgültiges Ziel und Masturbation oft nur als entwicklungsbedingtes Durchgangsstadium.
Falsche Vorstellungen kursierten über Jahrhunderte dass die gesunde geschlechtliche Entwicklung eines Knaben behindere zur Gehirnerweichung und zum Rückenmarksschwund führe. Auch Wahnsinn oder Lepra sollten angeblich die Folge Masturbation sein. Dies ist medizinisch nicht haltbar. die kulturgeschichtichen Forschungen von Laqueur zeigen war Herausstellung angeblicher gesundheitlicher Gefahren gerade in der Welt der Aufklärung weit verbreitet.
Heute weiß man dass Masturbation normalerweise mit gesundheitlichen Schäden verbunden ist. Es kann zu gesundheitlichen Problemen kommen wenn man sich sexuell erregender Absicht selber Verletzungen zufügt. Vom Standpunkt aus ist Suchtverhalten in jedem Lebensbereich Risiken und möglichen Gefährdungen der eigenen Person anderer verbunden - so natürlich auch im auf die Selbstbefriedigung. Masturbation wird nur dann störend oder sogar krankhaft gewertet wenn sie oder zwanghaft ausgeübt wird.
Oftmals beginnen Männer bereits in der Pubertät sich selbst zu befriedigen und sie es auch (statistisch gesehen) häufiger als Mädchen. wird auf ganz unterschiedliche Weise: Jeder Mann seine eigene Methode. Oft wird die Hand um damit den Penis zu streicheln und zu reiben. Aber gibt auch Männer die ihren Penis an reiben. Bevorzugt stimuliert wird die Penisspitze die genannte Eichel . Sie reagiert höchst empfindlich auf Berührungen dort viele Nervenenden zusammenlaufen. Noch empfindlicher ist Vorhautbändchen das so genannte Frenulum das an der Unterseite des Penis liegt wo sich die Eichel mit der verbindet.
Frauen masturbieren oft mit gespreizten Beinen Liegen und mit den Fingern. Es gibt technische Hilfsmittel wie Vibratoren oder Dildos. Dabei ist das wichtigste die Klitoris die am vorderen Ende der Vagina sitzt dort wo die kleinen Schamlippen zusammentreffen. Die Klitoris ist etwa erbsengroß wie der Penis des Mannes ein so Schwellkörper durchzogen von Blutgefäßen und etlichen hochsensiblen die für die sexuelle Erregung sorgen wenn gereizt werden.
Gelenkigen Menschen ist auch die orale Selbstbefriedigung möglich; man spricht dann bei von Autofellatio und bei Frauen entsprechend von Autocunnilingus .
Neben den direkten erogenen Zonen an und Vagina können auch andere Regionen des Körpers selbst erregt werden beispielsweise die Brustwarzen Ohren oder der Mund. Das Onanieren erfolgt unter starker Beteiligung der Phantasie . Durch optische Reize durch Musik durch Betrachten erotischer Fotos oder Filmen durch ein Bad und durch akustische Reize können die Onanieren empfunden Lustgefühle gesteigert werden.