Im Jahr 1965 trat Wissmann der Jungen Union (JU) bei 1968 auch der CDU. 1968 bis 1972 war er Vorsitzender der Jungen Union Ludwigsburg und stellvertretender Vorsitzender der CDU Ludwigsburg. 1970 / 1971 arbeitete Wissmann zudem als politischer Assistent CDU-Bundestagsabgeordneten Annemarie Griesinger. 1971 wurde er in Bundesvorstand der Jungen Union gewählt. Zeitgleich wurde stellvertretender Vorsitzender der Grundsatzkommission der Jungen Union. Nachfolger von Jürgen Echternach war Wissmann seit 1973 JU-Bundesvorsitzender. Unter seinem Vorsitz kam es zahlreichen programmatischen Reformen innerhalb der Jungen Union. 1983 gab er den Bundesvorsitz der JU Christoph Böhr ab. Im Jahr 1975 wurde Wissmann außerdem in den CDU-Bundesvorstand Bei den Bundestagswahlen ein Jahr später errang er ein im Wahlkreis Ludwigsburg und zog in den Deutschen Bundestag ein.. Dort war Wissmann vor allem Wirtschaftsausschuss tätig. Daneben beschäftigte er sich aber mit der Familien- und Jugendpolitik. Von 1981 bis 1983 war Wissmann Vorsitzender der Enquete-Kommission "Jugendprotest im demokratischen Staat". Nachdem die Union 1982 wieder die Regierungsverantwortung übernommen hatte lehnte Wissmann ein Angebot Parlamentarischer Staatssekretär im Familienministerium zu werden ab. Nach vorgezogenen Bundestagswahl 1983 wurde er Vorsitzender der CDU-Arbeitsgruppe Wirtschaft wirtschaftspolitischer Sprecher der Unionsfraktion. Gegen Ende der 1980er Jahre verlangte Wissmann dass sich seine Partei mehr den Themengebieten Umwelt und Naturschutz zuwenden sollte. Er machte in der Vorschläge zur Versöhnung von Wirtschaft und Umwelt. Innerparteilich setzte sich Wissmann dieser Zeit besonders für einen personellen Erneuerungsprozess CDU ein. 1989 wurde Wissmann vom Amtsgericht Stuttgart wegen steuerrechtswidriger Wahlkampfkostenhinterziehung zu einer Geldbuße verurteilt. In Folge einer Kabinettsumbildung im Januar 1993 wurde Wissmann unter Bundeskanzler Helmut Kohl Minister für Forschung und Technologie . Während seiner Amtszeit setzte er sich eine engere Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft ein. Aufgrund der angespannten Staatsfinanzen wollte aus allen Großprojekten im Bereich der Weltraumforschung Umsetzen konnte er selbst seine Pläne jedoch da er nach nur etwas mehr als Monaten im Amt dieses auf Bitten Bundeskanzler im Mai 1993 an Paul Krüger abgab. Nach dem affärenbelasteten Rücktritt des Verkehrsministers Günther Krause wurde Wissmann am 13. Mai 1993 als Bundesverkehrsminister vereidigt. In seine fielen u.a. die Bahnreform sowie die Modernisierung der Neubau von Verkehrswegen in den neuen Bundesländern . Außerdem trat Wissmann als Verfechter des Transrapid hervor. 1997 beurteilte Wissmann die Realisierung der Magnetschwebebahn auf der Strecke Berlin- Hamburg verkehren sollte weniger optimistisch und wandte gegen einen "Transrapid um jeden Preis". Im Jahr stellte Wissmann vor dem Hintergrund der Staatskassen Pläne für den Bau Betrieb und Finanzierung wichtiger Straßenprojekte durch Privatinvestoren vor. Bei Bundestagswahl vom 27. September 1998 wurde die unionsgeführte Bundesregierung abgewählt und Amtszeit endete. Auf dem CDU-Bundesparteitag am 7. November 1998 wurde Wissmann mit 94% der Stimmen das Amt des Bundesschatzmeisters gewählt. Während dieser erlebte die CDU die größte Parteispendenaffäre ihrer Geschichte. Im Bundestag wurde Wissmann Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie . Auf dem CDU-Parteitag in Essen am 10. April 2000 kandidierte Wissmann nicht wieder und Ullrich wurde sein Nachfolger als Schatzmeister. Seit November 2001 ist Wissmann wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. gab er sein Amt als Vorsitzender des des Bundestages auf.