Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Gipfel des 4200 Meter hohen Vulkans Mauna Kea auf Oahu der Hauptinsel von Hawaii beherbergt eines der bedeutendsten astronomischen Observatorien der Gegenwart. Obwohl die Teleskope am Kea von verschiedenen Universitäten und Institutionen aus insgesamt 11 Nationen betrieben werden werden sie kollektiv als Mauna Kea Observatorium bezeichnet.
Der Standort ist für den Betrieb Observatoriums ideal geeignet da in dieser Höhe Luft bereits sehr dünn und extrem trocken (eine Voraussetzung für die Infrarotastronomie ) der Gipfel üblicherweise über der Wolkendecke liegt (die Zahl der klaren Nächte daher sehr hoch ist) und die frei von Verwirbelungen ist welche die Qualität Aufnahmen beeinträchtigen würden.
Zwischen 1968 und 1999 wurden insegesamt neun Spiegelteleskope für den optischen und infraroten Spektralbereich in Betrieb genommen darunter das Gemini North - und Subaru -Teleskop mit einem Hauptspiegel von jeweils acht Metern Durchmesser sowie die beiden Teleskope des W. M. Keck Observatory die einen (aus zahlreichen kleineren sechseckigen Segmenten zusammengesetzten) Hauptspiegel von 10 Meter haben und somit derzeit die größten optischen der Welt darstellen. Diese beiden Teleskope können gemeinsam als optischer Interferometer betrieben werden.
Neben den optischen Teleskopen finden sich auch drei Instrumente für Submillimeter-Bereich ( Mikrowellen ). Das Submillimeter Array bestehend aus acht Antennen mit einem Durchmesser von jeweils sechs wurde erst 2002 fertiggestellt. Schließlich berherbergt das auch noch ein Radioteleskop von 25 Meter Durchmesser das zusammen anderen Radioteleskopen weltweit als radioastronomischen Interferometer zum Einsatz kommt (siehe VLBI ).