Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 18. September 2019 

Max Frisch


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Max Frisch (* 15. Mai 1911 in Zürich ; † 4. April 1991 in Zürich) war ein Schweizer Architekt und Schriftsteller .

Inhaltsverzeichnis

Leben

Max Frisch wurde am 15. Mai in Zürich als Sohn des Architekten Franz Frisch und seiner Frau Karolina Bettina Frisch 1930 beginnt er sein Germanistik -Studium an der Universität Zürich das er jedoch nach dem seines Vaters 1932 aus finanziellen Gründen abbrechen muss. Er nun für die " Neue Zürcher Zeitung ". Im Jahr 1933 unternimmt er verschiedene Reisen durch Ost- Südosteuropa 1935 reist er das erste Mal nach

Von 1936 bis 1941 studiert er Architektur an der ETH Zürich das er mit einem Diplom abschließt. er 1942 bei einem Architekturwettbewerb der Stadt Zürich den Bau eines Freibades den ersten Preis gewinnt eröffnet er eigenes Architekturbüro. 1947 lernt er Bertolt Brecht in Zürich kennen. 1951 wird ihm durch ein Rockefeller Stipendium ein einjähriger Aufenthalt in den USA ermöglicht. 1955 schließt er sein Architekturbüro und arbeitet nun an als freier Schriftsteller. Von 1958 bis 1963 hat er eine Beziehung mit der Ingeborg Bachmann die er später in seiner Erzählung Montauk in Andeutungen beschreibt. Am 4. April stirbt Max Frisch an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich.

Werke


zu den Werken:

Das literarische Werk des Max Frisch sich u.a. mit folgenden Überlegungen:

Wie kann der/die Einzelne Gewissheit über eigene Identität erlangen? Wie konstruiert der Mensch die eigene Biografie (vgl. "Biografie. Ein Spiel" Feststellung der Hauptperson sie "probiere Identitäten an Kleider" in "Mein Name sei Gantenbein" die "Ich bin nicht Stiller" in "Stiller")? Das "Der Mensch erscheint im Holozän" untersucht die des Wissens und des Gedächtnisses für den Wie klein ist er mit seinen bescheidenen im Verhältnis zur Natur was bleibt von Daneben spielt auch die Zuweisung von Identitäten andere eine Rolle. Frisch möchte das Gebot sollst dir kein Bildnis machen" auf die unter Menschen übertragen wissen. Die Stücke "Don oder die Liebe zur Geometrie" und "Andorra" sich u.a. mit den Folgen der menschlichen sich vom Gegenüber ein Bild zu machen sie in eine Rolle zu drängen.

Des Weiteren stellt Frisch immer wieder Sonderstellung des Schweiz (als vermeintlich vorbildlich demokratische rechtsstaatliche Nation; die Neutralität usw.) in Frage mit der Demontage des Nationalepos von Wilhelm in "Wilhelm Tell für die Schule" worin Gründungsmythos als eine Geschichte dargestellt wird die Zufällen Unzulänglichkeiten und die Beschränktheit und den eines hinterwäldlerischen Volkes verweist.

Diese zweite Thema das Wesen der Schweiz verweist auf das Werk Frischs als politisches. Aber auch die Schriften zum vorgenannten der Identität öffnen sich zumeist zur Frage welche Gesellschaft mit den beschriebenen Personen zu ist: ironisch weit weniger offensiv als das Theater die Stücke die Prosa mehr fragend Gewissheit verbreitend bis hin zum "Lehrstück ohne (so der Untertitel von "Biedermann und die in dem ein nach antikem Vorbild auftretender als Lehre aus dem Geschehen "Dummheit" und konstatiert selbst freilich aber auch nicht durch intelligente Feststellungen auffällt sondern auch nur ein des dargestellten "Blödsinn" sein kann. Für die der genannten Themen mag eine vielzitierte Stelle Ende des Romans "Mein Name sei Gantenbein" "Manchmal scheint mir auch daß jedes Buch es sich nicht befaßt mit der Verhinderung Krieges mit der Schaffung einer besseren Gesellschaft so weiter sinnlos ist müßig unverantwortlich langweilig wert daß man es liest unstatthaft. Es nicht Zeit für Ichgeschichten. Und doch vollzieht das menschliche Leben oder verfehlt sich am Ich nirgends sonst."

Auszeichnungen


Weblinks



Bücher zum Thema Max Frisch

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Max_Frisch.html">Max Frisch </a>