Der Vater von Max Immelmann war reicher Industrieller aus Dresden weswegen der Junge in frühen Jahren ein hohes Interesse an Dingen zeigte. 1905 trat er als Kadett der Armee Bei einer Reise nach Berlin konnte er für das noch junge Flugwesen begeistern. Um der technischen Hochschule in Dresden zu studieren er 1912 die Armee.
Als der Krieg ausbrach wurde er einem Eisenbahner-Regiment einberufen. Nachdem er 1915 seine Pilotenprüfung ablegte versetzte man ihn die Feldfliegerabteilung 10 bei Vrizy wo er Beobachter diente. Wenig später wechselte er in Feldfliegerabteilung 62 die bald mit den neuen Fokker Eindecker -Jagdflugzeugen ausgestattet wurde. Dieser Flugzeugtyp war der der mit einem Unterbrechergetriebe ausgerüstet war.
Am 1. August 1915 überflogen nahe Douai 9 britische Be2 den Flughafen von Immelmanns Feldfliegerabteilung. Als sie warfen rief Immelmann nach einem Wagen der zu seinem Flugzeug bringen sollte. Ein weiterer Oswald Boelcke war bereits mit einem Motorrad seinem Fokker-Eindecker unterwegs.
Obwohl Immelmann erst seit 3 Tagen der neuen Maschine vertraut war schien er perfekt zu beherrschen. Als er in den eintrat war Boelcke wegen einer Ladehemmung bereits auf dem Rückweg. Die britische Staffel hatte in mehrere Gruppen zersplittert. Immelmann entschloss sich zwei Flugzeuge anzugreifen mit denen zuvor Boelcke war. Als er gerade auf sie zuflog er ein einzelnes britisches Flugzeug unter ihm gerade Vitry bombardierte. Er stürzte sich auf Briten und nahm ihn unter Beschuss. Während Kampfes hatte er mehrmals Ladehemmungen weshalb er MG immer wieder reparieren musste. Doch schließlich es ihm eine Quirk abzuschießen die dann deutschem Gebiet abstürzte. Danach landete Immelmann bei Absturzstelle und nahm die zwei britischen Piloten Gefangene. Für diese Leistung bekam er das eiserne Kreuz erster Klasse
Bis zum Anfang des Jahres 1916 kontrollierten Boelcke und Immelmann den Himmel Flandern . Im Januar des selben Jahres wurde Piloten der Orden Pour le Mérite verliehen. Andere Flieger wie Ernst Udet folgten ihrem Beispiel.
Max Immelmann war ein ausgezeichneter Taktiker ein exzellenter Flieger. Er war der Erste Angriffe aus der Sonne heraus flog damit Gegner ihn erst sehr spät erkennen konnten. erster Jagdflieger nutzte er die Möglichkeiten im Raum zu manövrieren und potentielle und kinetische also Höhe und Geschwindigkeit gegeneinander auszutauschen. Damit er nicht einfach ein neues Manöver entdeckt ein grundlegendes Prinzip der Luftkampftaktik.
Das heute als Immelmann bezeichnete Kunstflugmanöver (halber Looping mit Rolle im senkrechten des Loopings) hat Immelmann mit dem Fokker allerdings kaum vollbringen können da dem Eindecker nötige Leistung und auch die Querrudersteuerung fehlte. Eindecker wurde noch durch Flügelverwindung gesteuert.)
Am 18. Juni 1916 patrouillierte Immelmann drei weiteren Piloten über der Front bei Von diesem Flug kehrte er nicht mehr zurück. Zuerst vermutete man dass das Unterbrechergetriebe hätte und Immelmann seinen eigenen Propeller zerstörte. Doch dies wurde später wiederlegt. ihrem Flug trafen die Deutschen auf 4 wobei Immelmann im darauf folgenden Luftkampf von Salven eines britischen Schützen getroffen wurde.
Der Tod ihres Idols löste Bestürzung Trauer bei den Deutschen aus. Max Immelmann in seine Karriere 15 Luftsiege erzielt.