Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Max Josef Strauß (* 24. Mai 1959 ) ist ältester Sohn von Franz-Josef Strauß .
Seit Januar 2004 läuft vor dem Landgericht Augsburg ein Strafverfahren gegen Strauß. Er soll Provisionszahlungen aus Airbus- und Panzergeschäften des Waffenhändlers Karlheinz Schreiber angenommen haben. Ende der 1980er Jahre sollen umgerechnet etwa 2 6 € von ihm an die Familie Strauß worden sein.
Dieses Geld landete unversteuert auf einem Maxwell genannten Konto auf das Max Strauß gehabt haben soll. Dies versucht die Staatsanwaltschaft Prozess nachzuweisen. Der in Kanada lebende Schreiber sich als Zeuge auszusagen.
Die Ermittlungen in dieser Sache hatten 1995 begonnen. Vor einer Hausdurchsuchung im Januar war Strauß gewarnt worden. Eine dabei sichergestellte Festplatte aus seinem Laptop war unmittelbar vorher von einem Computervirus befallen und gelöscht worden. Als die sie später weiter untersuchen lassen wollte war nicht mehr auffindbar ebenso die gleichfalls beschlagnahmten Datensicherungsbänder .
Von 1995 bis 1999 war Strauß Anwalt der Münchner Anlageberatungsfirma Wabag tätig die 1991 für Recyclingprojekte in den ostdeutschen Bundesländern und dabei Anleger um etwa 75 Millionen gebracht hatte. Am 16. April 2004 wurde er daher wegen Beihilfe Betrug in drei Fällen zu einer Geldstrafe Höhe von € 300.000.-- verurteilt die er 20 Monatsraten abzahlen soll. Die vergleichsweise milde kam durch eine vorab ausgehandelte Vereinbarung zustande der sich Strauß in vollem Umfang schuldig Er begründete dies mit einer fortschreitenden Erkrankung Einige der geschädigten Anleger kündigten Schadenersatzklagen gegen an.