Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 12. Dezember 2019 

Maxglan


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Maxglan ist ein Stadtteil von Salzburg .

Ursprünglich war Maxglan (nach der Bevölkerung) nach Salzburg zweitgrösste Gemeinde des Landes Salzburg . Am 7. Juni 1935 beschloss der Salzburger Landtag das Gesetz "über die Erweiterung Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg ". Mit Wirksamkeit vom 1. Juli 1935 die Gemeinden Maxglan und Gnigl/Itzling fast zur sowie Teile von Aigen Morzg Siezenheim Leopoldskron Bergheim und Hallwang in das Gebiet Stadt Salzburg einbezogen wodurch sich das Stadtgebiet 8 79 km² auf 24 9 km² und die Einwohnerzahl von 40.232 auf 63.275

In Maxglan gibt es die größte Pfadfindergruppe Österreichs.


In Maxglan befand sich ein Arbeitslager der Nationalsozialisten in dem Sinti schwere Zwangsarbeit leisten mussten. Das Lager auch als Zigeunerlager bezeichnet wurde im Herbst 1939 errichtet und im Frühjahr 1943 - mit Herausgabe des Auschwitz-Erlasses für Zigeuner - aufgelöst. 300 bis 400 Zigeunerhäftlinge in diesem Lager am Stadtrand von Salzburg schwere Zwangsarbeit leisten. Ein Teil der wurde von der durch die Nationalsozialisten begünstigte Leni Riefenstahl als Statisten für ihren Film "Tiefland" ausgewählt. Zu diesem Zweck wurden ab Herbst 1940 zum Drehort Krünn bei Mittenwald überstellt ehe sie ins Lager bzw. Auschwitz gelangten.

1943 waren es 300 Sinti die aus Lager Maxglan-Salzburg nach Auschwitz deportiert wurden etwa kommen ins Lager Lackenbach.

Weblinks



Bücher zum Thema Maxglan

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Maxglan.html">Maxglan </a>