Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Mediatisierung Rahmen der Geschichtsschreibung. Für andere Bedeutungen siehe Mediatisierung (Begriffsklärung) Mediatisierung („Mittelbarmachung“) bezeichnet im Zusammenhang des Heiligen Römischen Reiches die Aufhebung der immediaten Stellung ( Reichsunmittelbarkeit ) eines weltlichen Reichsstandes und dessen territoriales Aufgehen in einem Reichsstand.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss ( 1803 ) setzte neben der Säkularisation geistlicher Hoheits- und Eigentumsrechte zugleich die reichsunmittelbarer Stände ein. Die Bundesakte von 1815 übernahm entsprechende Regelungen der Rheinbundakte und überließ den mediatisierten Fürsten als einige Sonderrechte (u. a. die niedere Gerichtsbarkeit ). Dies blieb so bis zur Revolution von 1848 / 49 und zum Teil darüber hinaus. Die Fürsten waren den regierenden Häusern im Rang („Ebenbürtigkeit“).