Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Mitte der achtziger Jahre in der der Glasnost wurden die russischen Medien von einem Mittel der Partei propaganda zu einem Forum verschiedener Meinungen. Seit Amtsantritt von Präsident Putin werden kritische Meinungen - ganz besonders Vorgehen Putins in Tschetschenien - wieder zunehmend unterdrückt.
Obwohl die Pressefreiheit in der russischen Verfassung festgeschrieben ist haben NGOs wie Reporter ohne Grenzen Putin auf die Liste der Feinde Pressefreiheit gesetzt und führen Russland unter jenen 21 Staaten auf in Journalisten entführt ermordet und gequält werden und Täter straffrei ausgehen .
Es gibt zwar heute in Russland große Anzahl an elektronischen und Printmedien der Teil davon befindet sich allerdings in staatlicher d.h. er wird zu 100 Prozent aus Staatshaushalt finanziert und muss sich deshalb auch der Berichterstattung nach den Wünschen der Regierung Außerhalb von Moskau sind etwa 98 Prozent der Printmedien kontrolliert.
Daneben gibt es einige wenige oppositionelle sowie einige die sich in der Hand so genannten Oligarchen befinden und deren Duldung sehr stark der jeweiligen Stellung dieser Finanzmagnaten zur Regierung
Die wenigen oppositionellen Medien die sich Großteil um eine kritische und ausgeglichene Berichterstattung werden auf vielfältige Weise unterdrückt und schikaniert manche der Methoden seit der Zeit des Kommunismus um einiges subtiler geworden sind.
Dass Journalisten während der Ausübung ihres verschwinden und oft nur mehr tot gefunden ist keine Seltenheit: 2001 sind in Russland Journalisten ermordet worden.
Während in solchen Fällen die Ermittlungen aus unerklärlichen Gründen eingestellt werden wird die andererseits als Mittel gegen unliebsame Journalisten missbraucht. wurde etwa im Dezember 2001 der Korrespondent Zeitung Bojewaja Wachta Grigori Pasko zu vier Jahren Freiheitsstrafe da er japanischen Medien Filmmaterial darüber zur gestellt hatte wie die russische Marine Atommüll den Pazifik kippt. Im Dezember 2002 bekam den Menschenrechtspreis von Reporter ohne Grenzen.
Die finanzielle Situation der oppositionellen Medien äußerst schlecht. Aufgrund der geringen Kaufkraft der und der - auch aufgrund der Angst Inserenten vor Unterdrückung - schlechten Anzeigenlage bewegen sich zumeist am Rande der wirtschaftlichen Existenz sind auf ausländische Unterstützung angewiesen. Die üblichen durch die Steuerbehörden können deshalb leicht das einer Zeitung oder eines Fernsehsenders bedeuten. Auch häufige Weigerung der großteils staatlichen Druckereien kann den Ruin führen.
Dass auch die Medien der Oligarchen solange geduldet werden solange sie im Sinne Staates berichten zeigt u.a. der Fall um Medienmogul Wladimir Gusinski der auch im Westen Aufmerksamkeit fand.
Im April 2001 übernahm der staatliche Gasprom die Kontrolle über den Fernsehsender NTW einzigen landesweit zu empfangenden Sender der kritisch das Vorgehen der russischen Armee in Tschetschenien Offizielle Begründung war dass Gusinskijs Mediengruppe Media-Most der auch NTW gehörte und deren Haupteigentümer Gasprom war überschuldet wäre. Dass dies in Linie ein Vorwand war wurde klar als der Übernahme die kritische Berichterstattung schlagartig aufhörte. gab es Sanktionen gegenüber zwei Printmedien der die ebenfalls kritisch über Tschetschenien sowie über ungeschickten Umgang der Regierung Putin mit dem des Atom-U-Boots Kursk berichtet hatten: Die Tageszeitung Sewodnja (Heute) wurde eingestellt der Chefredakteur des erfolgreichen Itogi (Bilanz) wurde gefeuert.
Der Chefredakteur und Generaldirektor von NTW Jewgeni Kisseljow wechselte nach der Übernahme mit einem Teil der Journalisten zu Boris Beresowskis Sender TW-6. Ein halbes Jahr später Jänner 2002 wurde auch dieser Sender geschlossen. Journalisten von TW-6 unter Kisseljow gründeten daraufhin den Geräten von TW-6 den Fernsehsender TWS. Geräte wegen kam es zu einem Rechtsstreit der Muttergesellschaft von TW-6. Man einigte sich darauf dass TWS die Geräte zurückgeben wird. bedeutete aber gleichzeitig den finanziellen Ruin des Im Juni 2003 stellte der letzte unabhängige Russlands seinen Betrieb ein.
Im September 2003 übernahm der Ölmagnat Michail Chodorkowski die liberale Wochenezeitung Moskowskije Nowosti um den von ihm unterstützten Oppositionsparteien Union rechter Kräfte und Jabloko im bevorstehenden Wahlkampf ein bieten zu können. Dieses politische Engagement war wichtiger Grund für die Verhaftung Chodorkowskis im 2003.
Neben den Schikanen der Regierung steht auch mangelndes Bewusstsein sowohl in der Bevölkerung auch bei manchen Journalisten und Vertretern der der Bildung einer freien Medienlandschaft im Wege. wenige in der Sowjetunion sozialisierte Journalisten und Richter sind es im Sinne der Regierung zu berichten bzw. die gegen die Interessen des Staates handeln verurteilen.
Bei einer Umfrage im Juli 2001 Russlands Regionen meinten 29 Prozent dass die von nicht-staatlichen Medien schädlich sei. Bei einer Umfrage im September des gleichen Jahres fanden Prozent dass eine wachsende Kontrolle der Medien den Staat positiv sei.
Journalisten arbeiten aus Protest etwa gegen Abschaltung des regierungskritischen Fernsehsenders TWS auch in Berufen als Heizer für 120 Euro im wie früher die Dissidenten . Unter ihnen auch der Fernsehmoderator Wladimir Er " sieht für sich keine Möglichkeit ein Teil des Systems und zugleich anständig bleiben. Diejenigen ehemaligen Kollegen die sich den gültigen Spielregeln unterworfen haben will er nicht Aber die Art wie sie wohldressiert ihre erfüllen wirkt beklemmend auf ihn. Und die der Obrigkeit die ihnen gezeigt hat wer Herr im Hause ist kann er sich allzu lebhaft vorstellen." (Quelle: perlentaucher.de )