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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 18. November 2018 

Medienwirksame Kontroversen um die Scharia


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Medienwirksame Kontroversen um die Scharia werden unten aufgeführt und mit Verweisen um ein tiefergehendes Verständnis dieser Kontroversen zu

Nach traditioneller Auffassung erstreckt sich der der Scharia auch auf Bereiche die nach westlicher weltlich sind. Um dieses komplexe Recht handhaben können haben sich mehrere Rechtsschulen ( Madhahib ) der islamischen Rechtswissenschaft Fiqh gebildet die teilweise zu sehr verschiedenen kommen. Bei bestimmten Formen des Islam hat die Scharia nicht den Stellenwert bei anderen (z.B.: Aleviten ). Dieses komplexe Recht kann leider nicht in kurzen Artikeln angemessen dargestellt werden. Einige der Scharia werden in den westlichen Medien wieder kurz und meist ohne Hintergrundinformation angerissen. gehören folgende Themen:

Inhaltsverzeichnis

Djihad

Neben den Artikel Djihad sei darauf verwiesen daß die Al-Azhar-Universität Djihad 1959 auf den nicht offensiven Aspekt eingegrenzt Diese Entscheidung ist nur für den sunnitischen Islam relevant und wird von den Wahhabiten und den Taliban die auch Sunniten sind abgelehnt. Für iranisch/irakischen Schiiten ( Imamiten ) ist eigentlich der Standpunkt des imamitische verbindlich. Ismailiten und Khariditen ( Ibaditen ) praktizieren schon lange keinen kriegerischen Djihad Die islamische Zivilisation kennt eine Vielzahl von für kriegerischer Auseinandersetzungen bzw. von Gewalt die bewertet werden: Harb "Krieg" Qital "Kampf" "Schlacht" Fitna-Kriege Ghaza -Raubzüge Fatah/Futuh "Eroberung" "Sieg".

Siehe auch: Fatah der PLO Hamas Dar ul-Harb Salam

Verschleierung/Kopftuch

Atatürk

Religionsfreiheit/Toleranz

Siehe auch: Aleviten Ibaditen Ismailiten Kufr Schirk

Fatwas

Siehe auch: Mufti Fiqh Salman Rushdie

Strafen nach der Scharia

Die verschiedenen Rechtsschulen ( madhhab ) des Islams sehen zum Teil sehr und in westlichen Augen oft unmenschliche Strafen gewisse Vergehen oder Verbrechen vor z.B. die für Muslime die vom Islam abgefallen sind Amputaton von Gliedmaßen usw. Dabei ist zu dass es etliche Hürden zu überwinden gilt solche Strafen verhängt werden was in liberaleren Staaten meist auch nicht geschieht. In anderen werden solche Strafen durchaus und manchmal sogar verhängt. Ob das von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen hängt nicht zuletzt von politischen Erwägungen ab. wird die Anwendung der Scharia in Saudi-Arabien wesentlich weniger zum Medienereignis als z.B. Nigeria . In der Praxis kann man diese im wesentlichen vermeiden wenn es nur allgemein wird. Andererseits werden oft relativ liberal eingestellte vom Druck der Straße gezwungen diese harten anzuwenden. Das war z.B. in Ägypten der Fall als vermutet wurde dass christlich missioniert werden sollten was zu Ausschreitungen Bevölkerung gegen die mutmaßlichen Missionare geführt hat. andere Fall ist der des Al-Azhar Professors Nasser Abu Zeid der des Abfalls vom ( Takfir ) bezichtigt wurde weil er den Koran textkritisch las und deshalb aus Ägypten musste. Der Sudanese Mahmoud Taha wurde für "Vergehen" sogar hingerichtet.

Stellung der Frau und Polygamie

Die Polygynie ( Vielweiberei ) ist in Tunesien und der Türkei rechtlich nicht gestattet. In allen anderen Ländern wird sie mehr oder minder stark da der Koran die Polygamie erlaubt. Die Anzahl der ist aber auf vier zur gleichen Zeit Alle Frauen sollten laut Koran gleich behandelt was einige zum Schluß bringt sie sei nicht mit dem Koran vereinbar da kein Mann vier Frauen gleich behandeln kann. In Ländern wie Saudi-Arabien waren und sind " Harems " für das Herrscherhaus und sehr reiche durchaus üblich. Nur so konnten Männer dutzende Söhnen zeugen z.B. Abd ul-Aziz ibn Saud Gründer Saudi-Arabiens hatte 44 Söhne von 17 Frauen bis heute auf den Thron sind und Vater von Osama bin Laden hatte 24 Söhne und 28 Töchter. werden in Saudi-Arabien selten für so wichtig als dass sie aufgeführt würden. Die Stellung Frau ist für die Stellung des Sohnes unbedingt auschlaggebend. Die osmanischen und abbasidischen Kalifen waren fast alle Söhne von Sklavinnen. ibn Saud scheint nicht gewußt zu haben die Mutter seiner Mutter war. Nur der Mohammed hatte mehr als vier Frauen wobei wird dass alle außer seiner Lieblingsfrau A'ischa waren und durch die Heirat mit Mohammed gesicherte Existenz bekamen.

Fast gleiche Heiratsmuster findet man im Testament: die zwölf Söhne Jakobs die zu den Vätern der zwölf Israels würden stammen von vier Frauen ab. Lea ihrer Schwester Rachel und von jeweils einer Sklavin Leas Rachels was aber die Stellung der Söhne gundsätzlich verschieden gestaltete.

Siehe auch: Patriarchat (Soziologie)



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