Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Medizinsoziologie (auch: Medizinische Soziologie ) befasst sich aus gesellschaftswissenschaftlicher Sicht mit Phänomenen.
Gesundheit und Krankheit verweisen nicht nur auf Funktion oder des Körpers sondern stellen vor allem auch Phänomen der individuellen Befindlichkeit dar. Das jeweils Verständnis von Gesundheit und Krankheit ist durch Normen und Werte beeinflusst ist Bestandteil der gesellschaftlichen Konstruktion Wirklichkeit.
Gesundheit und Krankheit sind Phänomene die mindestens drei verschiedenen Bezugssystemen definiert werden die aus einer psychologischen einer medizinischen und einer soziologischen Perspektive ergeben.
Bezugssystem der betroffenen Person : sich gesund oder krank fühlen Reaktion wahrgenommene Beeinträchtigungen Krankheitsbewältigung
Bezugssystem der Medizin : physiologische Regulation/Disregulation bzw. organische Funktion/Fehlfunktion (Befunde)
Bezugssystem der Gesellschaft : Leistungsminderung bzw. Notwendigkeit Hilfe zu gewähren des Hilfesuchens im Krankheitsfall soziale Definitionsprozesse bei Krankheit und Behinderung soziale Rolle des Kranken Organisation des "Krankheits-" bzw. Gesundheitssystems
Die Medizinsoziologie analysiert
die Phänomene „Gesundheit“ und „Krankheit“ in ihrer Bedingtheit (u.a. Krankheitsdefinitionen - Entstehung Funktion und
soziale Einflüsse auf die Erhaltung von auf die Entstehung und den Verlauf von (schichtspezifisches Erkrankungsrisiko -> soziale Schicht Risikoverhalten Krankheitskarrieren und typische Verläufe bei Erkrankung soziale Stützsysteme)