Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 20. April 2014 

Meeresboden


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Meeresboden (auch Meeresgrund genannt) liegt im globalen Durchschnitt etwa 2 6 km tief ¹) jedoch fast so stark gegliedert wie die Erdoberfläche auf den Kontinenten .

Inhaltsverzeichnis

Vom Schelfgürtel zur Tiefsee

Bis etwa 200 m Tiefe reichen Schelfe oder Festlandsockel welche alle Kontinente über weite Strecken und die Teilweise eine Folge des niedrigeren Wasserspiegels während der Eiszeiten sind. An die Schelfzonen schließt sich der Kontinentalabfall der sich meist relativ glatt bis eine Tiefe von 3500 bis 4000 Meter

Von der Tiefsee spricht man zwischen 4000 und 6000 dieses Maß entspricht etwa der Hälfte der Weltmeere und wird mit regionalen Namen des Tiefseebeckens benannt.

Inseln und mittelozeanische Gebirge

Zwischen den einzelnen Tiefseebecken gibt es Inseln oder Inselketten doch auch einzelne Unterwasser- Berge existieren in großer Zahl. Die wichtigsten Gebirge der Ozeane sind jedoch mittelozeanische Schwellen die sich in einem weitmaschigen Netz die ganze Erde ziehen.

Sie entsprechen einem wichtigen Typ von der sogenannten Plattentektonik welche die Erdkruste in mehrere große und 1-2 Dutzend auf dem Erdmantel langsam "schwimmende Inseln" teilt. Diese langen (der mittelatlantische Rücken z.B. ist über 15.000 km lang) seit 150 Millionen Jahren in die Höhe durch aufsteigende Magmabewegungen des Erdmantels . Sie drängen den Meeresboden um 2-5 jährlich links und rechts zur Seite und die entstehenden Spalten mit erstarrenden Basalten . Die neue ozeanische Kruste ( sea-floor-spreading ) ist die Ursache dass Amerika und Afrika auseinanderdriften während auf der liegenden Hemisphäre der Pazifik schrumpft.

Tiefseegräben und Inselketten

An einigen länglichen schmalen Stellen reicht Tiefsee bis zu 11 km in die - was fast die gesamte ozeanische Kruste ausmacht. Diese Tiefseegräben stellen eine andere Art von Plattengrenzen dar. Entlang dieser dunklen Gräben schieben einzelne Teile der Kruste mit etwa 10 pro Jahr untereinander was zu häufigen Erdbeben und richtiggehenden Vulkanketten führt. Dieser " Feuerkreis des Pazifik " bildete auf Kamtschatka in Ostsibirien Festlandmasse neigt aber sonst zur Inselbildung Aleuten Japan Philippinen usw.)

Flach- und Binnenmeere

Zwischen den drei Ozeanen mit ihren und divergierenden Plattengrenzen liegen flachere Teile im globalen Meeresnetz in denen nur geringe Höhen- Tiefenunterschiede auftreten. Außer den oben erwähnten großen Tiefseebecken von denen es etwa zehn gibt die Arktis mit dem Nordpolarmeer die Beringsee und die Meere rings um die Antarktis dazu.

Auch die meisten Binnenmeere sind wenig gegliedert etwa Ostsee und Kaspisches Meer . Das Mittelmeer jedoch liegt im Spannungsfeld der Afrikanischen und Eurasischen Platte das sich besonders in seinen Anrainerländern manifestiert. Vor Griechenland erreicht es fast 5000 Meter Tiefe es im Zentrum der Ägäis nur 200 m aufweist. Die Trennung westlichen Mittelmeer stellt Sizilien mit dem großen Vulkan Ätna und vielen kleineren Vulkanen weiter dar.

Anmerkung

¹) Den ausgedehnten und tiefen Meeresbecken eine viel geringere mittlere Höhe der Kontinente gegenüber die nur etwa 230 m Dies liegt an den großen Tafelländern die zehn mal so viel Fläche wie die Gebirge bedecken.

Weblinks



Bücher zum Thema Meeresboden

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Meeresboden.html">Meeresboden </a>