Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Melchior Khlesl


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Kardinal Melchior Khlesl (* 19. Februar 1552 in Wien ; † 18. September 1630 in Wiener Neustadt ) war Bischof von Wien und Kanzler des Kaisers Matthias .

Er war der Sohn eines Bäckers und wuchs als Protestant auf. Durch den Jesuiten Georg Scherer kehrte er zum katholischen Glauben zurück und wurde 1579 selbst Priester . Kurz darauf erhielt er die Stelle Dom propsts von St. Stephan in Wien.

Khlesl war einer der Hauptvertreter der Gegenreformation . Durch seinen Einfluss bestand das Kollegium Universität nur mehr aus Katholiken und jeder musste das Glaubensbekenntnis ablegen. Außerdem wurde er Generalvikar des Bischofs von Passau und führte als solcher Säuberungsaktionen in Pfarren und Klöstern von Niederösterreich durch. Als Kanzler des Kaisers war jedoch pragmatisch orientiert und an einen Ausgleich den Protestanten auf Reichsebene interessiert.

1588 wurde er Bischof von Wiener Neustadt 1598 Bischof von Wien und 1616 Kardinal . Um die Gegenreformation weiter voranzutreiben betrieb die Ansiedlung mehrerer Orden in Wien. Seine Macht war vielen Personen ein Dorn im daher wurde er 1618 nach Tirol und anschließend nach Rom gebracht. Allerdings konnte er 1627 wieder das Bischofsamt in Wien aufnehmen.

Seine Grabstätte befindet sich im Wiener Sie ist allerdings leer er ist im Stephansdom begraben.




Bücher zum Thema Melchior Khlesl

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Melchior_Khlesl.html">Melchior Khlesl </a>