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Menschenwürde


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Die Würde des Menschen ist sowohl als auch inhaltlich kein leicht zu fassender Populär erscheint allein die kantische Auslegung der

Die Würde des Menschen wird vor allem im Zusammenhang mit Menschenrechten und der Freiheit zu eigenverantwortlichem Handeln betrachtet.

Danach könnte ein erster Versuch einer so aussehen:

Der Begriff der Menschenwürde ist Ausfluss des in der Philosophie entwickelten Gedankens dass jeder einzelne Mensch - unabhängig von Herkunft Geschlecht Religion Nationalität oder irgendwelchen anderen Unterscheidungsmerkmalen - allein seiner bloßen Existenz einen eigenen inneren Wert besitzt den nicht verlieren und der ihm nicht genommen kann. Aus dieser Würde fließen ihm gewisse unverlierbare Rechte zu wie unverletzliche Menschenrechte .

Inhaltsverzeichnis

Historische Entwicklung der Idee

/***Hier müsste eine Überarbeitung stattfinden. Die Entwicklung des Begriffes mit Kant zu beginnen ein wenig spät.***/

Der Philosoph Immanuel Kant hat in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten die Achtungswürdigkeit und die Menschenwürde an sich im Sinne definiert. Das Grundprinzip der Menschenwürde besteht ihn in der Achtung vor dem Anderen der Anerkenntnis seines zu existieren und seiner prinzipiellen Gleichwertigkeit. Kant davon aus dass der Mensch ein „Zweck sich“ sei und demnach nicht einem ihm Zweck unterworfen werden darf. Das heißt: Die wird verletzt wenn ein Mensch einen anderen Mittel für seine eigenen Zwecke benutzt - durch Sklaverei Unterdrückung oder Betrug.

Bereits die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten spricht von "gewissen unveräußerlichen Rechten" wie dem auf "Leben Freiheit und dem Streben nach Glück" die indirekt den Begriff der Menschenwürde diese aber nicht direkt erwähnen. Dies trfft auf die 1791 von der Französischen Nationalversammlung verabschiedete "Erklärung Menschen und Bürgerrechte" zu.

Überarbeitung in Version 1
Heute erkennen alle liberalen Demokratien die Menschenwürde implizit an; als oberstes Prinzip der Verfassungsordnung wird sie im Grundgesetz Bundesrepublik Deutschland und in der Verfassung Südafrikas ausdrücklich genannt.

oder Überarbeitung in Version 2
Es gibt zwei Staaten die die Würde Menschen als oberstes Prinzip ihrer Verfassungsordnung gesetzt nämlich Deutschland und Südafrika. Auch einzelne andere verwenden die Würde in einigen Bestimmungen - Großteil jedoch nicht. Die juristische und politische der Würde ist umstritten.

Grundgesetz

Die Achtung vor der Menschenwürde ist Artikel 1 Absatz 1 des deutschen Grundgesetzes festgeschrieben:

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie achten und zu schützen ist Verpflichtung aller Gewalt."

Die Schutzverpflichtung des Staates gilt also nicht nur gegenüber seinen Bürgern sondern gegenüber allen Menschen im Geltungsbereich des Grundgesetzes. Dieses listet im Anschluss an Artikel 1 diejenigen Grundrechte auf die sich aus der Würde Menschen ergeben etwa das Recht auf Freie seiner Persönlichkeit die Gleichheit aller vor dem Gesetz die Glaubens- und Gewissensfreiheit die Meinungs- und die Versammlungsfreiheit das Recht auf Eigentum und Unverletzlichkeit der Wohnung etc.

Zugleich ergeben sich aus der Menschenwürde Verbote wie das entwürdigender Bestrafung . So ist beispielsweise die Todesstrafe in Deutschland durch Verfassungsrecht abgeschafft. Andere wie etwa das der USA sehen die Todesstrafe dagegen nicht im zur Menschenwürde.

Das Grundgesetz hingegen schließt also eine Behandlung von Menschen als unvereinbar mit dessen aus. Keine Person darf zum bloßen Objekt Staatsgewalt herabgewürdigt werden insofern ihre Subjektqualität damit gestellt wird (vgl. Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 15. Dezember 1970 BVerfGE 30 Die grundlegenden Voraussetzungen individueller und sozialer Existenz Menschen müssen vom Staat garantiert werden (vgl. des Bundesverfassungsgerichts vom 21. Juni 1977 BVerfGE 187).

Artikel 1 des Grundgesetzes und der Menschenrechtskatalog stehen unter dem besonderen Schutz einer Ewigkeitsgarantie. Laut Art. 79 Abs. 3 GG Verfassungsänderungen die in diese Artikel in ihrer angreifen unzulässig.

Politsche Diskussion

In den 1990er Jahren kam es zu Diskussionen wie die Menschenwürde reicht; Gentechnologie Abtreibung und pränatale Diagnostik seien hier nur Stichwörter genannt.

In der die Ethikdebatte um das Embryonenschutzgesetz etwa wurde dem Embryo - im Rückgriff auf Kants Definition eine personale Menschenwürde also ein absolutes und Existenzrecht zugesprochen um ihn jeder technischen und Nutzung zu entziehen. Im Hintergrund steht die dass der Mensch nicht nur einer industrialisierten ausgesetzt wird sondern zum Produkt der industrieellen des Lebens selbst werden könnte und seine Ausgestaltung sich letztlich ökonomischen Verwertungsinteressen nicht mehr könnte.

Siehe auch


Weblinks



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