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Merle Haggard


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Merle Haggard (* 6. April 1937 in Bakersfield Kalifornien ) gehört zur kleinen Gruppe der unumstrittenen der Country-Musik. Er steht auf einer Stufe Persönlichkeiten wie Hank Williams oder Johnny Cash . In Standard-Werk All Music Guide to Country erstreckt sich sein Artikel über sieben Nur George Jones schaffte mehr.

Inhaltsverzeichnis

Kindheit und Jugend

Merle Haggard wurde 1937 in der von Bakersfield geboren. Die Eltern und zwei lebten in dieser Zeit in einem umgebauten Sein Vater arbeitete für die Santa Fe und brachte ein regelmässiges Einkommen mit nach Bis kurz vor Merles Geburt lebte die in Oklahoma . Eines Nachts brannte ihr Farmhaus unter geklärten Umständen ab und die Familie zog so viele andere "Okies" auch nach Kalifornien.

Als Merle neun Jahre alt war sein Vater. Seine Mutter war gezwungen zu und Merle wurde bei Verwandten untergebracht. Mit Jahren riss er das erste Mal von Hause aus. Auf einem Güterzug ging es Norden. Mit zwölf Jahren brachte er sich das Gitarrespielen bei. Er begann mit dem Nachspielen Bob Wills und Hank Williams Stücken und dann mit Macht zur Musik Lefty Frizells Mehrere Jahre lang spielte er fast ausnahmslos Songs und adaptierte nach und nach dessen

Seine ersten bezahlten Auftritt hatte er 1951 in Modesto. Zusammen mit einem Freund er für fünf Dollar den Abend. In Jahren kam Haggard regelmäßig mit dem Gesetz Konflikt und wurde wiederholt in Jugendgefängnissen und eingewiesen. Dazwischen schlug er sich mit kleineren durch. Er war unter anderem Koch und und er machte natürlich Musik. 1953 gab sein Idol Lefty Frizell ein in Bakersfield. Merle schaffte es ihm einige vorzuspielen. Frizell war so beeindruckt dass Merle diesem Abend gemeinsam mit ihm auftreten durfte.

Sein Leben war weiterhin von Musik Gesetzesverstößen geprägt. 1957 wurde er bei einem Einbruch erwischt verbrachte die folgenden drei Jahre in San Am 1.Januar 1951 gab hier Johnny Cash eines seiner Gefängniskonzerte und Merle saß im Zuschauerraum. Tief beschloss er sich fortan ganz der Musik widmen.

Die ersten Erfolge

1960 auf Bewährung entlassen tauchte er in während seiner Haft enorm an Bedeutung gewonnene Szene von Bakersfield ein. Aufstrebender Star war Owens der wie kein zweiter den Bakersfield prägte. Merle spielte als Ersatzmann im Lucky Spot Club . Dort freundete er sich mit Fuzzy an der später sein Manager werden sollte. besaß eine kleine Plattenfirma. Merle spielte die Skid Row ein die auf der B-Seite von Singin' My Heart out veröffentlicht wurde. Es wurden insgesamt 200 gepresst.

1962 fuhr Merle nach Las Vegas um eine Wynn Stewart Vorstellung zu Per Zufall ergab sich die Gelegenheit ein Songs vorzutragen. Wynn Stewart war so beeindruckt er ihn sofort in seine Band aufnahm. Tages hörte Haggard dass Wynn Stewart einen Song geschrieben hatte Sing a Sad Song . Merle bat diesen Song selbst aufnehmen dürfen und Wynn willigte ein. Produziert wurde zweite Single erneut von Fuzzy Owen. Doch Mal entstand ein Top-Twenty-Hit. Merle war jetzt der Bakersfielder Country Szene etabliert. Es folgten Platten die sich zunehmend besser verkauften. 1965 er eine eigene Band zusammen: The Strangers . Seinen ersten Nummer-1-Hitte hatte er 1966 The Fugitive . 1967 erreichte er vier Mal hintereinander die der Country Charts unter anderem mit dem bewerteten autobiographischen Mama Tried .

Kontroverse um "Okie from Muskokee"

1969 schrieb Merl aus einer Laune heraus Okie from Muskokee . Die Band fuhr während einer Tounee den kleinen Ort Muskokee und es wurden paar Witze über den Namen gerissen. Daraus ein Song in dem ein Hinterwälder - ein Okie - über über die langhaarigen Hasch -Raucher und LSD -Schlucker herzieht. Es waren die Tage der Anti-Vietnamproteste und der Hippibewegung. Merle hatte genau Zeitgeist vorbeigetroffen.

Bervor der Song im Studio eingespielt trugen ihn Merle und seine Band in Konzert in Forth Bragg vor. Die GIs schier verrückt vor Begeisterung. Merle Haggard sagte er habe in diesem Moment gespürt dass Song etwas besonderes war und dass er ersten Mal sein Publikum wirklich erreichte.

Die Reaktion der Linken und Liberalen nicht lange auf sich warten. Man warf im Grunde genommen völlig unpolitischen Country-Sänger Verrat Konservative Kreise waren begeistert Richard Nixon wurde über Nacht sein Fan. Natürlich Okie from Muskokee zum Hit - nicht zuletzt wegen eingängigen Melodie - und Merle Haggard wurde über die Country-Gemeinde hinaus zu einem Begriff.

Country Superstar

Die erste Single nach Okie From Muskokee The Fighting Side of Me schaffte es ebenfalls an die Spitze Charts. Die Erfolge hielten an bis Mitte 80er Jahre. Größte Hits waren 1973 If We Make It Through December und 1985 sein Duett mit Willie Nelson : Pancho and Lefty . Insgesamt hatte er in seiner Karierre Nummer-1-Hits - seinen letzten 1987: Twinkle Twinkle Lucky Star . 1994 tauchte er das letzte Mal mit In My Next Life in der Country-Hitparade auf. Im gleichen wurde er in die Country Music Hall of Fame aufgenommen.

  
Merle Haggard ist zweifellos einer der Singer/Songwriter aller Zeiten. Obwohl keine charismatische Persönlichkeit mit einer nasalen manchmal quäkend wirkenden Stimme schaffte er es über Jahrzehnte Publikum und gleichermaßen anzusprechen. Seine sparsam instrumentierten und arrangierten wirken authentisch und ungekünstelt. Obwohl sie alle gleich klingen kommt nie Langeweile auf. Eine Weiterentwicklung im Laufe der Jahre ist kaum erkennen. Merle spielt das was er immer hat.

Der Fach-Jounalist Walter Fuchs sagte einmal: "Merle Haggard ist genau der Typ den eigentlich hinter Johnny Cash vermuten würde. Doch während der so und brutal wirkende Cash nur eine einzige in einem Gefängnis zugebracht hat saß der zart und sehr sensibel wirkende Haggard insgesamt Jahre hinter Gittern."

Diskographie (Auswahl)

  • Strangers (1965)
  • Just Between the Two of Us
  • Swinging Doors / The Bottle Let Down (1966)
  • I'm a Lonesome Fugitive (1967)
  • Sing Me Back Home (1968)
  • Legend of Bonnie & Clyde (1968)
  • Mama Tried
  • Introducing My Friends the Strangers (1970)
  • Tribute to the Best Damn Fiddle (1970)
  • Hag (1971)
  • Someday We'll Look Back (1971)
  • Let Me Tell You About a (1972)
  • It's Not Love (But It's Not (1972)
  • If We Make It Through December
  • Merle Haggard Presents His 30th Album
  • My Farewell to Elvis (1977)
  • I'm Always on a Mountain When Fall (1978)
  • Serving 190 Proof (1979)
  • Back to the Barrooms (1980)
  • Big City (1981)
  • Going Where the Lonely Go (1982)
  • A Taste of Yesterday's Wine (1982)
  • Pancho & Lefty (1983)
  • Chill Factor (1988)
  • 5:01 Blues (1981)
  • Blue Jungle (1990)
  • All Night Long (1991)
  • 1994 (1994)
  • 1996 (1996)

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