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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 31. Oktober 2014 

Trophiensystem


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Mit dem Trophiensystem wird der Zustand von Stillgewässern dargestellt. Die Gewässergüte basiert auf dem der Trophierung der Nährstoffzufuhr.

In der Limnologie wird das Gewässer anhand der Jahresdurchschnittswerte Chlorophyll und Gesamtphosphorgehalt in vier Trophiestufen eingeteilt. Daneben spielen Farbe und Sichttiefe eine Rolle:

  • Oligotroph (Trophiestufe I):
    Oligotroph sind Gewässer mit wenig Nährstoffen und geringer organischer Produktion. Die geringe Phosphatzufuhr begrenzt das Pflanzenwachstum; in sauerstoffreichem Wasser enthaltene freie Eisenionen binden Phosphat und entziehen es dem Das Plankton ist zwar artenreich aber individuenarm. Das bietet nur wenigen Fischen Lebensraum. Oligotrophe Gewässer meist bekieste Ufer mit geringem Pflanzenbewuchs sie sehr klar mit Sichttiefen über drei bis zehn Metern. Das Wasser erscheint blau bis Die Sauerstoffsättigung am Ende der Sommerstagnation liegt mehr als 70%.

  • Mesotroph (Trophiestufe II):
    Mesotroph werden Gewässer genannt die sich in Übergangsstadium von der Oligotrophie zur Eutrophie befinden. Nährstoffzufuhr steigt noch und Licht kann auch in tiefere Wasserschichten eindringen. Mit zunehmendem Wachstum Phytoplanktons ändert sich die Eindringtiefe und das wird langsam eutroph. Die Sichttiefe beträgt noch als zwei Meter und die Sauerstoffsättigung am der Sommerstagnation zwischen 30 und 70%.

  • Eutroph (Trophiestufe III):
    Eutroph sind Gewässer mit guter Nährstoffzufuhr und guter organischer Produktion. Das Hypolimnion eutropher Gewässer ist im Sommer sehr das Epilimnion dagegen übersättigt mit Sauerstoff. Das Plankton sehr arten- und individuenreich. Eutrophe Gewässer sind der Regel trüb mit Sichttiefen unter ein Der Grund des Gewässers ist mit einer Faulschlammschicht bedeckt die massenhaft mit Schlammrohrwürmern und besiedelt sind. Aus dieser Schicht diffundieren während Wasserzirkulation im Herbst Eisenphosphate aus und tragen einer schnellen Eutrophierung des Gewässers bei. Im Sommer tritt Wasserblüte auf so dass das Wasser meist bis gelbbraun gefärbt ist. Die Sichttiefe liegt der Regel unter zwei Metern und die am Ende der Sommerstagnation unter 30%.

  • Hypertroph (Trophiestufe IV auch Polytroph ):
    Hypertroph nennt man Gewässer bei denen die so extrem fortgeschritten ist dass dem Gewässer Ende der Sommerstagnation der Sauerstoff weitgehend entzogen Nur die obersten Wasserschichten des Epilimnions weisen optimale Wachstumsbedingungen auf. Durch die starke Eutrophierung sich die Artenzahl rapide und der See kippt um . Nachts und Morgens kommt es häufig Fischsterben. Die Sichttiefe liegt unter einem Meter.

Da die biologische Zonierung sich in Fließgewässern von stehenden Gewässern unterscheidet wird anstelle des Trophiensystems eine dem Saprobiensystem beruhende Einteilung in Gewässergüteklassen verwendet.



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