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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 25. April 2014 

Metalldampflampe


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Metalldampflampen sind Lampen die durch Erhitzen von Metallen Licht mit definierten Spektrallinien erzeugen (s.a. Gasentladungslampen für Gase allgemein).

Wird einem Valenzelektron eines (Metall-)atoms in gasförmiger Phase eine Mindestenergie zugeführt so geht das Elektron vom Grundzustand E 1 in den gequantelten angeregten Zustand E 2 über. Fällt das Elektron nun ein Grundzustand E1 zurück so emittiert es ein Photon charakteristischer Frequenz ν=(E 2 -E 1 )/h . Darin ist h das Planck'sche Wirkungsquantum . Die Gesamtheit der auftretenden Frequenzen/Wellenlängen nennt charakteristisches Spektrum des betreffenden Atoms. Alkalimetalle eignen sich gut für den Einsatz Metalldampflampen da sie nur ein freies Elektron und damit nur wenige scharfe Spektrallinien erzeugen.

Die Spektrallinien werden ausgehend von der Energie (also der größten Wellenlänge) mit den des lateinischen Alphabets bezeichnet. So hat z. die i-Linie des Quecksilbers eine Wellenlänge von 356 nm .

Natriumdampflampen werden z.B. zur Strassenbeleuchtung eingesetzt.

Spektrum einer Leuchtstoff-Lampe - Die Zahlen geben Wellenlänge der Spektrallinien des Quecksilbers (Hg) an. durch die intensive Ultraviolett-Strahlung des Hg emittiert Leuchtstoff im sichtbaren Bereich. Seine Linien tragen Diagramm keine Bezeichnung.

In Leuchtstoffröhren wird ebenfalls Quecksilberdampf als primäre Lichtquelle Allerdings ist der Glaskolben mit einem Leuchtstoff der die UV-Linien des Quecksilbers in sichtbares umwandelt. Auch die so genannten Energiesparlampen gehören den Leuchtstofflampen. Die Wahl des Leuchtstoffs beeinflusst Farbton der Leuchtstofflampen. Lampen mit der Bezeichnung (warmweiß) setzen einen rötlich-warmen Akzent TW (tageslichtweiß) bläulich-kalten.




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