Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Metapher (v. griech.: meta pherein anderswo hintragen) ist eine rhetorische Figur eine Verdichtung die der Verdeutlichung und dient. In dieser Art des Tropus erfolgt der Ersatz der Bedeutung eines Ausdrucks durch einen versinnbildlichten Ersatzausdruck.
Bei der Metapher werden zwei getrennte in einen ungewohnten oft kreativen Zusammenhang gerückt. sind zweideutig. Wenn man sie "wörtlich" (bzw. Wörter in ihren ursprünglichem gewohnten Sprachgebraucht) nimmt sie sozusagen falsch. Der Fuß des Berges natürlich keine Zehen. Es kommt jedoch auch dass offensichtliche Wahrheiten metaphorisch sein können. "Geld nicht" würde mit hoher Wahrscheinlichkeit von niemanden aufgefasst werden.
Metaphern fordern dazu auf Ähnlichkeiten zu Man versteht eine Metapher wenn es gelingt zwei Gegenstände miteinander in Assoziation zu bringen. man sieht den einen Gegenstand sozusagen im des anderen (gleichzeitig verdecken sie einen Teil haben Blinde Flecken).
Mit einer Metapher wird ein Ausdruck seinem ursprünglichn Zusammenhang genommen und in einem Zusammenhang verwendet d.h. es wird eine Bedeutungsübertragung Es handelt sich dabei um den Vergleich zweier Bereiche bei dem die Vergleichspartikel und die dem Vergleich zugrundeliegende Hinsichtnahme (tertium fehlen z.B. Das "Haupt" der Familie.
Es gibt:
Lebendige Metaphern - Der Übertragungseffekt ist z.B. "Das Konzert war ein Feuerwerk"
Tote Metaphern - sie ist zum geworden man nimmt sie nicht mehr offensichtlich z.B. "Tischbein" "Handschuh"
Lexikalisierte Metaphern - Tote Metaphern die Zweitbedeutung in den Begriffswortschatz eingegangen sind. Beispiel: (Burg die ein Tal "abschliesst").
Eine Metapher ist nicht immer von Metonymie klar unterscheidbar: ein Tischbein ist sowohl eine Funktion als auch einem anderen Bereich übertragen.
Oft werden Metaphern verwendet wenn ein durch ein anderes ersetzt werden soll weil tabu ist oder weil es aus anderen nicht nennbar ist (dann verwendet man einen Euphemismus ).
Metaphern spielen beim Lernen ( Wissensbildung ) eine wichtige Rolle. Durch strukturelle visuelle und funktionale Analogien können neue wesentlich schneller erfasst und verstanden werden.
Beckmann Susanne: 'Die Grammatik der Metapher. Eine gerauchstheoretische Untersuchung des Sprechens ' Tübingen: Niemeyer 241 S. (Die Autorin wie das Bilden und Verstehen von Metaphern adäquat beschrieben werden kann.)
Blumenberg Hans: 'Beobachtungen an Metaphern' in: 'Archiv Begriffsgeschichte' XV/2 hrsg. von Karlfried Gründer Bonn S. 161-214
Calvert Kristina: 'Mit Metaphern philosophieren. Sprachlich-präsentative Symbole beim Philosopieren mit Kindern in der Grundschule ' 201 S. kt. 36 Mark München: 2000
Macho Thomas H.: 'Todesmetaphern' Frankfurt am Main
'Metaphorischer Sprachgebrauch' (Reihe: 'Arbeitstexte für den Unterricht') Philipp Reclam jun. Universal-Bibliothek Nr. 9570 (2)
Neswald E.: 'Und noch mehr Metaphern? Zur der 90er Jahre' in: Allgemeine Zeitschrift für 3/1998 Stuttgart: Frommann-Holzboog
Otto Detlef: 'Wendungen der Methapher. Zur Übertragung in poetologischer rhetorischer und erkenntnistheoretischer Hinsicht Aristoteles und Nietzsche ' München: Wilhelm Fink Verlag 1998 503 kart. 78 Mark
Söhngen G.: 'Analogie und Metapher' Freiburg/München 1962
Stub Chr.: 'Kalkulierte Absurditäten ' Freiburg: Alber 1991 540 S. geb. Mark (Hat die Metapher in der modernen Kommunikation eine Existenzberechtigung? Der Autor entwickelt eine Metapherntheorie die den ' Skandal der Metapher' gegen gängige Theorien zu bewahren sucht.)
Teuwsen Rudolf: Familienähnlichkeit Verlag Karl Alber 1987 ungefaehr dieses Jahr)