Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Meteor ( griech. metéoros bedeutet: "in der Luft schwebend") nennt die Leuchterscheinung am Himmel welche durch Staub oder einen Gesteinbrocken dem sogenanten Meteoroid hervorgerufen werden wenn dieser vom Weltall in die Atmosphäre der Erde eindringt.
Sternschnuppen des Leoniden-Meteorstroms Foto: NASA
Im Volksmund werden kleine Meteore auch Sternschnuppen genannt. Große dagegen heißen Bolide oder Feuerkugeln .
Die meisten Meteore dauern nur etwa Sekunde und werden von Teilchen erzeugt die wenige Millimeter groß sind und im Allgemeinen 30-70 Kilometern pro Sekunde auf die Erdatmosphäre Sie verglühen dabei vollständig. Viel seltener sind größere Objekte von mindestens einigen Kilogramm Gewicht nicht vollständig verglühen und als Meteorit auf der Erdoberfläche auftreffen.
Der autretende Leuchteffekt entsteht dabei nicht Verglühen des Teilchens denn Meteore bilden sich über 100 Kilometern Höhe wo die Luft noch zu dünn ist. Vielmehr werden durch Bewegungsenergie Elektronen der Luftmoleküle auf ein höheres Energieniveau und strahlen diese Energie kurz darauf als Licht ab. Bei anderen Molekülen werden Elektronen ( Ionisierung ) die sich anschließend wieder mit den vereinigen und dabei ebenfalls sichtbares Licht abstrahlen.
Neben einzeln auftretenden Meteoren gibt es genannte Meteorströme . Diese entstehen wenn die Erde die eines Kometen kreuzt. Bekannte Meteorströme sind die Quadrantiden im Januar die Perseiden im Juli und August sowie die Leoniden im November.
Meteor ist auch die Bezeichnung einer Höhenforschungsrakete Meteor (Rakete)