Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Metonischen Zyklus bezeichnet man in der Astronomie das kleinste gemeinsame Vielfache der Orbitalperioden von Erde und Mond . 19 tropische Jahre unterscheiden sich von 235 synodischen Monaten nur durch 2 Stunden. Sorgt man durch eine geeignete Festlegung der Anzahl der im Jahr dafür daß während 235 Lunationen 19mal die Jahreszahl wechselt so macht Fehler erst in 228 Jahren einen ganzen aus.
Diese Annäherung wurde erstmals im jüdischen Kalender verwendet. Der griechische Astronom Meton nach der Zyklus benannt ist berechnete ihn im 432 v. Chr. . In den babylonischen Kalender wurde er 383 v. Chr. durch den Astronom Kidinnu eingeführt.
In einem typischen lunisolaren Kalender sind meisten Jahre Mondjahre mit 12 Monaten aber von den 19 Jahren des Zyklus' benötigen Extra-Monat genannt interkalarer Monat oder Schaltmonat. Traditionell antiken babylonischen jüdischen und attischen Kalender) sind Jahre 3 6 8 11 14 17 19 die langen dreizehnmonatigen Jahre des metonischen Hierin sind zwei weniger genaue Subzyklen eingebunden denen 8 Jahre mit 99 Lunationen (Oktaetris) und 11 Jahre mit 135 Lunationen gleichgesetzt werden.
Der metonische Zyklus dient auch dazu Osterdatum zu berechnen.