Michail Bakunin schlug als erstes eine für Aristokraten übliche Offizierslaufbahn ein beendete diese bald. Schon in St. Petersburg zeigte sich seine Vorliebe für Geheimorganisationen. verspürte er den Drang nach Berlin zu was ihm auch gelang wenn auch nur Unterstützung seines Vaters. In Paris traf er Karl Marx Pierre Joseph Proudhon - den Begründer des Syndikalismus - und Georg W. F. Hegel . Im Mai 1849 beteiligte er sich mit Richard Wagner am Aufstand in Dresden wurde 1851 nach Russland ausgeliefert und 1857 nach Sibirien deportiert wo er seine Frau Antonia und wo er fast alle Zähne verlor. seiner Flucht über den Amur (Er schrieb seine Freunde: L'Amour (Amur und Liebe) m'a ging er über New York nach London . Bakunin verbrachte den Rest seiner Lebenszeit wie er sein ganzes Leben war: Er von London nach Italien als er von der Revolutions -bereitschaft der Italiener hörte gründete dort seine Bruderschaft ging nach Genf wo er die Internationale Arbeiter Allianz die später der Internationalen Arbeiterassoziation ("Erste Internationale") beitrat Bakunin selbst wurde 1872 wegen Differenzen mit Marx und wegen anarchistischen Ansichten ausgeschlossen ging in den Jura dort die Revolution zu starten und beteiligte am Aufstand von Lyon. Er ließ sich vor seinem Tod im Tessin nieder von er sich in einer schweren Krankheit befindend Bern zu seinem Freund und Arzt Karl ging. Bakunin ist im Berner Bremgartenfriedhof begraben. seinem Grab steht: "Erinnert euch an den sein ganzes Leben eures verbessern wollte."
Bakunin trat primär für die Abschaffung Ehe des Erbrechts des Rechts auf Privateigentum gegen die Religion ein.
Wolfgang Eckhardt: Michail A. Bakunin (1814-1876). Bibliographie Primär- und Sekundärliteratur in deutscher Sprache. Libertad Berlin/Köln 1994 ISBN 3-922226-20-5