Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Michail Scholochow (* 24. Mai 1905 in Kruschilin/ Don ; † 21. Februar 1984 in Wjoschenskaja) war ein sowjetrussischer Schriftsteller. der Revolution kämpfte er im Russischen Bürgerkrieg gegen die Weißgardisten. 1928 begann er der Arbeit an dem Buch das ihn machen sollte dem "Stillen Don" und das erst 1940 abschloss. 1932 trat er in KPdSU ein und wurde 1936 Abgeordneter im Sowjet. Sein Werk illustriert das Leben der Seine bekanntesten Romane sind "Der stille Don" "Neuland unterm Pflug". 1941 erhielt er den 1955 den Lenin-Orden und 1960 den Lenin-Preis Jahr 1965 erhielt er für sein Hauptwerk stille Don" den Nobelpreis für Literatur .
Lange Zeit war die Autorenschaft des "Der stille Don" heftig umstritten es wurde davon ausgegangen das Scholochow den Text plagiiert habe. Verstärkt wurde der Eindruck dadurch Scholochow nichts oder nur wenig tat um Vorwürfen zu entgegnen und Fragen zu klären. starken weltanschaulichen Differenzen zwischen dem streng linientreuen Scholochow und seinem Text sowie der relativen seiner anderen stilistisch stark differierenden Werke existierte Manuskript des Romans mehr weigerte sich Scholochow Quellen für seine außergewöhnlich präzisen historischen Angaben und existierte nicht zuletzt ein Amateurfilm aus Jahr 1975 auf dem festgehalten ist wie Scholochow mit den Plagiatsvorwürfen konfrontiert zusammenbricht und äußert Sie bitte Ataman Glaskow wie sehr ich schäme. Ich bitte die Kosaken mir zu (nach Ota Filip "Sein Szepter reichte vom bis zum East River" Die Weltwoche November
Bereits 1928 bei der Veröffentlichung des Teils des "Stillen Don" begannen Gerüchte zu das es sich bei dem Werk um Plagiat handle. Wie es scheint waren diese zurückzuführen auf trotzkistische Funktionäre die so der im Roman Darstellung der brutalen Unterdrückung der Kosaken durch entgegenzutreten versuchten. 1929 unterbrach die Redaktion des in dem "Der stille Don" seit 9 erschien die Veröffentlichung bis zur Klärung der Die erfolgte noch im selben Jahr und Pravda nannte die Gerüchte "bösartige Verleumdungen verbreitet Feinde der Diktatur des Proletariats".
Die Vorwürfe waren lang vergessen als amerikanische Slawist Roy Medvedev sie unter Zuhilfenahme neuer 1966 erneuerte und die Theorie einer "doppelten entwarf nach der Scholochow nur für knapp - 20 % des Textes verantwortlich war vor allem darauf daß Scholochow als knapp 20-jähriger "zu jung war als daß er so reifes Werk hätte verfassen können". Gestärkt diese Vorwürfe durch ein anonymes Pamphlet das in Paris mit einem Vorwort von Alexander Solschenizyn erschien. Nach seiner Darstellung war der des "Stillen Don" Fjodor Krjukow ein 1920 weißgardistischer Offizier. Da dieser politisch "persona non war sei das Manuskript das auf ungeklärten zum Schriftstellerverband der Sowjetunion gelangt war bis Scholochow als politisch opportunem Autor durchgereicht worden dann als Strohmann diente um das außergewöhnliche in der Sowjetunion zugänglich zu machen.
1982 erschien eine computergestützte Textanalyse von Ermolaev die jedoch zum entgegengesetzten Ergebnis kam konstatierte daß Scholochow als der einzige Autor des "Stillen Don" anzusehen sei diese Ergebnisse in einer ähnlichen Analyse 1984 von Geir bestätigt der zu dem Schluß kam daß Statistiken es uns erlauben die Möglichkeit auszuschliessen Krjukow den Roman geschrieben hat Scholochow hingegen Autor nicht ausgeschlossen werden kann.".
Der Fund von über 2000 Manuskriptseiten "Stillen Don" 1987 hat die Wende bestärkt einer Fremdautorenschaft oder auch nur einer doppelten wird aktuell nicht mehr ausgegangen.