Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Das Mierscheid-Gesetz wurde am 14. Juli 1983 in der SPD -Parteizeitung Vorwärts veröffentlicht. Es handelt sich dabei um Wahlprognose-Verfahren das dem Phantom- Bundestagsabgeordneten Jakob M. Mierscheid zugeordnet wird. Es lautet:
Der Stimmenanteil der SPD richtet sich nach Index der deutschen Rohstahlproduktion der alten Länder gemessen in Millionen Tonnen - im jeweiligen der Bundestagswahl.
Die Genauigkeit des Gesetzes wurde im 2002 ziemlich gut bestätigt. Die Rohstahlproduktion im 2002 betrug 38 6 Mio t der der SPD bei der Bundestagswahl 2002 lag bei 38 5 %.
Das Gesetz ist - vor allem kommerziellen Wahlforschern - methodisch umstritten bisher empirisch nicht widerlegt worden.
Hervorzuheben ist dass das Mierscheid-Gesetz im Gegensatz zu anderen Prognoseverfahren völlig Fitparameter auskommt.