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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 14. Oktober 2019 

Migration (Soziologie)


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Migration ist im weitesten Sinne jeder längerfristige eines Menschen. Man bezeichnet im engeren Sinn Wechsel der Heimat mit Überschreitung einer Ländergrenze als internationale Migration innerhalb eines Landes spricht man von Binnenmigration . Das Einwandern in die neue Heimat wird als Immigration bezeichnet. Das Auswandern aus der alten als Emigration . Bei der internationalen Migration wird des zwischen einem dauerhaften Wohnortwechsel (z.B. Auswanderung ; Flucht ) und einem semipermanenten Wechsel (z.B. Saisonarbeit; Exil ) unterschieden. Eine vielbeachtete Form der Binnenmigration zum Beispiel die " Landflucht " im Zuge einer " Urbanisierung ". Eine andere sind Umsiedlungsprogramme.

Inhaltsverzeichnis

Ursachen

Neben der zeitlichen und der räumlichen von Migration ist es nicht zuletzt notwendig Ursachen bzw. die Motivation zu betrachten. Migration freiwillig oder auf verschiedene Arten erzwungenermaßen erfolgen. ist sie zum Beispiel im Falle älterer die sich entschließen ihren Altersruhesitz aufs Land ins Ausland zu verlegen.

Offensichtlich erzwungen ist sie in Form Fluchtmigration . Laut der Genfer Flüchtlingskonvention vom 28.07.1951 Fluchtmigration die räumliche Bewegung einer Person die " aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen Rasse Religion Nationalität Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich des Landes befindet dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in nehmen will. "

Ökonomisch zwingende Gründe werden für die einer Person als Flüchtling in der Genfer demnach nicht anerkannt. Migration erfolgt jedoch nicht in der Hoffnung auf eine Verbesserung der In diesem Fall ist es schwieriger zwischen und "ökonomischem" Zwang zu unterscheiden.

Ökonomische Faktoren

Im Bezug auf internationale Migration spielen die wirtschaftlichen Situationen der Herkunftsregion und der als so genannte Push- und Pull-Faktoren sowohl individueller als vor allem auch auf struktureller eine entscheidende Rolle. Beruht die Hoffnung vorrangig einem Reichtumsgefälle (Nord/Süd- oder Ost/West-Gefälle) so ist Grad an (ökonomischem) Zwang nicht zu unterschätzen. betroffenen Personen werden oft als Wirtschaftsflüchtlinge bezeichnet ihr Menschenrecht auf Asyl wird in Frage gestellt). Ein anderes wirtschaftlich motivierter Migration bilden jedoch zum Beispiel und ökonomisch abgesicherte Fachkräfte (high skilled migration).

Migrationspolitik

Die Unterscheidung der Motive der Migration entscheidend für die Analyse der Migrationspolitik einzelner Länder. Grundlegendes Ziel von Migrationspolitik die Festlegung wem ein Recht auf Migration und wem es verwehrt wird. Diejenigen Personen das Recht auf Aufenthalt in einem Land wird werden wenn sie sich dennoch in Land aufhalten als illegale Migranten bezeichnet (vgl. auch illegale Migration )

Geschichte

Migration findet in Form von Völkerwanderungen seit Jahrtausenden statt. Sie war zumeist Kriegen zur Eroberung des neuen Heimatlandes verbunden. haben die meisten Zielländer umfangreiche gesetzliche Regelungen um die Einreise von aus ihrer Sicht Migranten zu verhindern. Grundlage sind teilweise subjektive wie "Überfremdungsangst" teils aber auch Gesichtspunkte wie Aufnahmekapazitäten bei hoher Bevölkerungsdichte oder die drohende Überlastung der Sozialsysteme der Zielländer Argumentationen die Hinblick auf die eigene einheimische Bevölkerung keine finden und daher als ausgrenzend bezeichnet werden Mit der Umsetzung der migrationsbezogenen Gesetze wurde Vielzahl von Behörden und Institutionen beauftragt. Dennoch auch die modernen Formen der Migration jedes eine Vielzahl von Opfern (vgl. auch Migrationspolitik

siehe auch: Kolonisierung



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