Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Berg Milseburg ist mit 835 m eine der Erhebungen der Rhön . Der markante Basaltfelsen befindet sich etwa 25 km östlich Fulda in der Nähe des Dörfchens Danzwiesen der Gemeinde Hofbieber .
Der Berg bezog seinen Namen aufgrund Sage über den "Riesen Mils" der hier Verbund mit dem Teufel sein Unwesen getrieben soll. Der Heilige Gangolf soll ihn schließlich haben. Danach brachte sich der "Riese Mils" um. Der Teufel bedeckt den Leichnam schließlich Steinen - das ist die heutige Milseburg.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Berg einer Urkunde Kaiser Ottos II. am 25. Juli 980. Hierin wurde Milsiburg als Grenzort zwischen dem Bereich des Fulda und des zu Hünfeld gehörigen Gebietes Die Bezeichnung als Burg lässt kaum einen anderen Schluss zu dass bereits zu dieser Zeit eine Burg dem Berg existierte. Allerdings wird erstmals im 1119 auf eine solche Anlage urkundlich hingewiesen. Burg hat sich auf dem der Milseburg Bergsporn Liedenküppel befunden wie spärliche Überreste beweisen. Die der 'Burg' war mit 21 x 24 sehr klein. Man vermutet dass sie spätestens 13. Jahrhundert verlassen und dann allmählich verfallen ist.
Die Milseburg ist einer der bekanntesten in der Region und ein beliebtes Ausflugsziel. Wanderer besteigen den Berggipfel um die beeindruckende zu erleben und die unmittelbar vor dem gelegene Ausflugsgaststätte zu besuchen. Auf der Bergspitze sich eine Kreuzigungsgruppe aus dem Jahre 1756 des Gipfels eine kleine Wallfahrtskapelle zu Ehren Heiligen Gangolfs.
Auf dem Fußweg zum Gipfel passiert die Reste eines keltischen Ringwalls . Einst diente die Milseburg einer ganzen Siedlung als Wohnplatz (siehe Oppidum Milseburg ).
Matthias Müller Hofbieber in grauer Vorzeit Hofbieber 1093 - 2003. Aus der Geschichte Dorfes hrsg. vom Arbeitskreis 'Chronik' Hofbieber Nüsttal-Hofaschenbach S.29 - 38.