Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Obwohl die deutsche Sprache von der Mehrheit der österreichischen Bevölkerung Umgangssprache verwendet wird und laut Verfassung Staatssprache ist werden in Österreich viele weitere Sprachen gesprochen von denen gesetzlich geschützt sind.
Ungarisch Slowenisch Burgenland-Kroatisch Tschechisch Slowakisch und Romanes sind Sprachen der autochthonen Minderheiten in Diese Minderheiten und ihre Sprachen sind gesetzlich und haben etwa Anspruch auf muttersprachlichen Unterricht zweisprachige Ortstafeln. In der Praxis wurden diese lange Zeit ignoriert und sind bis heute vollständig umgesetzt (siehe Ortstafelstreit).
Eine hohe Anzahl von Sprechern anderer vor allem Türkisch und der Sprachen des ehemaligen Jugoslawiens die teilweise auch Staatsbürger sind haben zwar ihren Lebensmittelpunkt in Österreich ihre Sprachen aber nicht unter einem Minderheitenschutzrecht und werden in den Schulen auch nicht berücksichtigt.
Die Anerkennung der Minderheitenrechte und damit der Sprache findet auch im Artikel Sieben Staatsvertrages von 1955 seinen Niederschlag.
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